Tierisch gute Kommentare: Seeger und Assinger im "Universum"

"Olympia der Tiere" über sportliche Höchstleistungen im Tierreich

Wien (OTS) - Wer ist der schnellste Läufer? Der höchste Springer? Der beste Schwimmer? Der stärkste Gewichtheber? Bevor in Griechenland ab 13. August die besten Athleten der Welt gegeneinander antreten, zeigt "Universum", welche Spitzensportler aus der Wildnis Chancen auf eine Olympiamedaille haben. Sachkundig kommentiert vom legendären Kommentatorenduo Armin Assinger und Robert Seeger, werden am Dienstag, dem 10. August 2004, um 20.15 Uhr in ORF 2 Buschbabys und Kakerlaken, Geparde und Fliegenlarven, Nashornkäfer und große weiße Haie in den klassischen Disziplinen gegeneinander antreten. Die Dokumentation von John Downer hat Martin Mészáros gestaltet.

Damit alles mit rechten Dingen zugeht, wacht ein strenges Komitee von Adlern samt dazugehörigen Augen über die Einhaltung der Regeln. Außerdem werden aus Gründen der Fairness alle Teilnehmer auf Menschengröße gebracht - was zu ungeahnten Höchstleistungen mancher Teilnehmer führen könnte: So wurde aus Rücksicht auf die Sportler in der Disziplin Hochsprung das Dach über dem neu gebauten Olympiastadion weggelassen. In der Gruppenwertung treten fünf Teams gegeneinander an: Säugetiere, Insekten, Fische, Vögel und Reptilien, bejubelt von enthusiastischen Fans. Besonders der Sektor mit den agilen Kakerlaken wird unermüdlich die Welle machen, um die Insekten-Athleten anzufeuern. Jubel verspricht auch über die Säugetier-Tribüne zu branden, wo Löwen, Erdmännchen und Igel in seltener sportlicher Eintracht nebeneinander sitzen.

Die Trainingsergebnisse im Vorfeld der großen Spiele sind auch äußerst viel versprechend: Buschbabys überspringen mühelos die Zwei-Meter-Marke, knapp gefolgt von den Lachsen. Doch unbekannte Athleten könnten noch für Überraschungen sorgen: Die Larven von Fruchtfliegen sind neu entdeckte Hochsprungtalente. Aber wie werden sie abschneiden, wenn alle unter denselben Bedingungen an den Start gehen?

Der Erdkuckuck erreicht Laufgeschwindigkeiten von 25 Stundenkilometern. Ob das gegen die 120 km/h des Geparden reicht, wird erst der direkte Wettkampf bei vergleichbarer Körpergröße zeigen. In allen Disziplinen könnten die Favoriten eine Überraschung erleben, etwa wenn Nashornkäfer, weißer Hai, Elefant und Nilkrokodil beim Gewichtheben gegeneinander antreten.

"Universum" hat bereits viele der spektakulären Filme von "Olympia der Tiere"-Regisseur John Downer gezeigt, zuletzt "Elefanten - Graue Riesen hautnah" im Februar 2004. Mit großem Erfolg lief auch im Jahr zuvor die Serie "Verrückte Natur". Wenn John Downer die Finger im Spiel hat, sind unglaubliche Bilder garantiert. Der Tierfilm-Tüftler entwickelt nicht nur unkonventionelle Ideen als Gestalter, sondern auch beträchtlichen technischen Erfindungsreichtum: Er hat bereits Adlern und Gänsen Kameras umgeschnallt, Löwen in ihrem Bau mit einem allradgetriebenen "Felsblock" bespitzelt, Flusspferden mit einer ferngesteuerten U-Boot-Kamera nachgestellt. Downer kann für den besonders kreativen Einsatz von Tricktechnik mittlerweile sogar auf einen Grammy verweisen.

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