Bollmann: Skurrilität der Fahrverbote für Güterbeförderung verlangt Dialog

Zehn unterschiedliche Regelungen am kommenden Wochenende in Tirol - "Geordnete Verlagerung von Personen- und Güterverkehr statt unnötiger Staus"

Wien (PWK531) - Die Vorschriftenskurrilität bei den Tiroler Fahrverboten schadet dem Wirtschaftsstandort Österreich. Denn kurzfristig gelten für Lkws ab kommenden Freitag in bestimmten Stundenintervallen wieder abwechselnd Nachtfahrverbot, Ferienreiseverordnung und Wochenendfahrverbot, kritisiert der Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der Wirtschaftskammer Österreich, Komm.Rat Harald Bollmann.

Zehn unterschiedliche Regelungen mit jeweils unterschiedlichen Zeitintervallen sind kommenden Wochenende in der Zeit von Freitag 5.00 Uhr bis Sonntag 23.00 Uhr auf der A12 (Inntalautobahn) zu beachten. Überdies gelten unterschiedliche Ausnahmeregelungen. Zudem wurden einzelne Vorschriften bekanntlich erst sehr kurzfristig eineinhalb Tage vorher im Bundesgesetzblatt veröffentlicht.

Unnötige Steh- und Wartezeiten führen zu einer massiven Verteuerung der Transportleistung. Die Güterbeförderer erheben daher den Anspruch, Versorgungsleistungen rechzeitig planen und durchführen zu können, betont Bollmann.

Die Transportwirtschaft bekennt sich zu hohen Umweltstandards und strengen Sicherheitsanforderungen, spricht sich aber massiv gegen eine einseitige Bevorzugung des Pkw aus und fordert ein gleichberechtigtes Nebeneinander von Pkw, Lkw und Busverkehr sowie ein rechtzeitiges und abgestimmtes Vorgehen bei der Festlegung von Fahrbeschränkungen auf nationaler und europäischer Ebene, fasst der Sprecher der österreichischen Transportwirtschaft zusammen. (hp)

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