Kopietz zum Hiroshima-Tag: Nie wieder Krieg!

Grußbotschaft des Wiener SPÖ-Landesparteisekretärs zum Hiroshima-Tag

Wien (SPW) Zum 59. Mal jährt sich heuer der Abwurf der US-Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. Anlässlich des Gedenktages für die Opfer der Atombombenabwürfe am morgigen Freitag, dem 6. August, richtete der Wiener SPÖ Landesparteisekretä, LAbg. Harry Kopietz eine schriftliche Grußbotschaft an die TeilnehmerInnen einer Veranstaltung der Friedensbewegung.****

Die Botschaft im Wortlaut:

"Wir gedenken dem 59. Jahrestag des grauenvollen und folgenschweren Abwurfs der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki. 59 Jahre sind seit diesem schwarzen Tag in der Menschheitsgeschichte vergangen und leider hat die zugrundeliegende Problematik von Krieg und Frieden, atomarer Aufrüstung und ihrer unabsehbaren Konsequenzen nicht an Brisanz und Aktualität eingebüßt.

Als ob die Tragödie der Atombombenabwürfe und die Paranoia des Kalten Krieges niemals stattgefunden hätten, denkt die US-Regierung heute ernsthaft über den Einsatz von "Mini"-Atombomben gegen sogenannte "Schurkenstaaten" und Terroristen nach. Solche Waffen erscheinen den politischen Führern der westlichen Welt wieder als rationale Option, als Mittel zum Zweck. Auf der anderen Seite existiert ein regelrechter "Jahrmarkt des Schreckens" - Technologie und Bauteile für Atombomben werden wie auf einem Basar gehandelt. Und immer mehr Staaten versuchen auf diesem Weg in den Besitz von Atomwaffen - als ultimatives Machtmittel des Schreckens - zu gelangen.

In den letzten Jahren ist die Welt kaum zur Ruhe gekommen: Wir haben die erschütternden Bilder aus dem Sudan, Irak, Afghanistan und dem Kongo gesehen. Diese Aufzählung des Leidens ließe sich beliebig fortsetzen. Fest steht, dass Tausende Menschen, darunter unzählige unschuldige Kinder und Frauen getötet wurden.

Angesichts dieser bedenklichen Entwicklung werden wir Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten nicht müde zu betonen: Krieg kann niemals die Fortsetzung von Politik mit anderen Mitteln sein, im 21. Jahrhundert darf kriegerische Gewalt keinen Platz haben. Das Angedenken an die Abertausenden Toten von Hiroshima und Nagasaki ist eine strenge Mahnung, niemals die grausamen Folgen von Kriegen aus dem Bewusstsein zu verbannen. Wer nicht aus der Geschichte lernt, ist dazu verdammt, die fatalen Fehler der Vergangenheit zu wiederholen.

59 Jahre nach Hiroshima und Nagasaki muss unsere Forderung mit mehr Nachdruck denn je lauten: Der neu entbrannten atomaren Aufrüstung ist ein Ende zu setzten! Frieden für alle Menschen dieser Welt. Nie wieder Hiroshima, nie wieder Krieg!" (Schluss) tr

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