Hiroshima-Jahrestag: SPÖ-Kärnten Appell für atomwaffenfreie Welt

Kaiser: Stärken wir das Friedensprojekt Europa

Klagenfurt (SP-KTN) - Einen eindringlichen Appell zum Ausstieg
aus der Atomenergie und zur lückenlosen Vernichtung bestehender Atomwaffen richtet anlässlich des Jahrestages des Atombombenabwurfes auf Hiroshima der stellvertretende Klubobmann der SPÖ-Kärnten und EU-Sprecher, LAbg. Peter Kaiser. Er fordert dazu auf, die Vision einer atomwaffenfreien Welt nicht aufzugeben.

In Hiroshima wurde vor 59 Jahren bereits der Beweis für die Fürchterlichkeit der Atomwaffen erbracht. Kaiser: "Aus den damaligen Opfern sollten alle vernünftigen Menschen Lehren ziehen, auf dass eine derartige Katastrophe nie wieder geschehe." Der atomare Wahnsinn habe bereits viel zu viele Menschenopfer gekostet. "Auch die friedliche Nutzung der Atomenergie ist eine Schimäre", so Kaiser, der einen langfristigen Ausstieg der EU aus der Atomenergie fordert.

Wichtig sei neben der Forcierung von Programmen zum Ausstieg aus der Kernenergie die verschärfte Kontrolle von Atomwaffen. Aus purem Eigeninteresse sollte Österreich weiterhin auf möglichst strenge Kontrollen vorhandener Atomkraftwerke und bereitliegender Atomwaffen drängen, sagt Kaiser und ergänzt: "Das Beispiel Irak zeigt, wie schnell Krisenherde außer Kontrolle geraten können und wie schwer "Frieden" tatsächlich umsetzbar ist. Atomwaffen sind nach wie vor eine Bedrohung für unsere Welt, die wir nicht aus den Augen lassen dürfen."

Neue Gefahren sieht Kaiser auch im weltweit gestiegenen Terrorismus. "Der Einsatz von atomaren Waffen bildet hier ein reales Bedrohungsszenario, ich warne aber auch eindringlich davor, die Terrorismusbekämpfung - wie in der Vergangenheit passiert - zur Umsetzung seiner politischen Zwecke zu missbrauchen und mit der Angst der Menschen zu spielen." Kaiser betont, dass insbesondere das Friedensprojekt Europa gestärkt werden müsse und man Friedensaktivitäten und Visionen nicht zur Routineübung werden lassen dürfe, sondern jede Einzelne und jeder Einzelne sich um den Frieden bemühen müsse. (Schluss)

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