ORF zur Medienberichterstattung der "Kleinen Zeitung"

Wien (OTS) - In Form eines Blattaufmachers sowie in einem
prominent platzierten doppelseitigen Bericht bietet die "Kleine Zeitung" vom 5. August 2004 ihren Lesern Medienberichterstattung der besonderen Art. Eine Story, wie sie selbst in der notorisch ORF-feindlichen Grundstimmung des steirischen Blattes nicht alltäglich ist. Die Zahl neuer Pay-TV-Abonnenten mit der Zahl jener Zuseher gleichzusetzen, die dem "ORF täglich weglaufen", ist pure Polemik und entbehrt jeder Logik. So wie es den Österreicherinnen und Österreichern unbenommen ist, mehr als ein TV-Angebot zu nutzen, steht ihnen schließlich auch die Wahl zwischen unterschiedlichen Tageszeitungen frei. Von der "Kleinen" müssen sie sich deshalb als "Überläufer" benennen lassen.

Tatsache ist, dass die Zuschauerzahlen im ORF-Fernsehen im Juli 2004, also nach dem Start der Bundesligasaison, gegenüber den Vergleichszahlen des Vorjahres deutlich gestiegen sind. Die "Kleine"-Schlagzeile "Kein Fußball" ist falsch. Tatsache ist, dass neben einer umfangreichen Berichterstattung in Ö3 auch der ORF SPORT im Fernsehen sämtliche Ergebnisse der Bundesliga sowohl in seinen Sport- als auch Nachrichtensendungen meldet. Darüber hinaus dürfte es wohl auch der "Kleinen Zeitung" nicht entgangen sein, dass der ORF in Verhandlungen mit Premiere eingetreten ist und sogar den Bundeskommunikationssenat angerufen hat, um seinem Publikum auch Bildmaterial von den Bundesligaspielen bieten zu können. Österreichischen und internationalen Spitzenfußball bietet das ORF-TV außerdem mit den Spielen der Fußball-Nationalmannschaft und jenen der UEFA-Champions-League.

Als Kronzeugen gegen den ORF ausgerechnet Vertreter des Elektronik-Handels aufzurufen, deren primäres Interesse in diesem Fall wohl im Verkauf der Premiere-Angebote liegt, ist - nicht nur journalistisch - mehr als fragwürdig.

Nochmals zur Klarstellung: Der ORF hat mehrfach festgehalten, dass er den Preiskampf um die Bundesligarechte aus wirtschaftlichen Überlegungen nicht mitmachen konnte, da er mit den Beiträgen der österreichischen Rundfunkteilnehmer sorgsam umzugehen hat. Aus einer Fessel-GfK-Studie geht hervor, dass 68 Prozent des Publikums die Vorgehensweise des ORF für richtig halten.

Rückfragen & Kontakt:

ORF-Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation
(01) 87878 - DW 13114

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | GOK0002