TV-Premiere für ORF-"Tatort - Der Wächter der Quelle"

Mord an Umweltschützer: Harald Krassnitzer und Birgit Doll ermitteln

Wien (OTS) - Kurz nachdem ORF-"Tatort"-Kommissar Harald
Krassnitzer die Dreharbeiten zu seinem jüngsten Fall "Der Teufel vom Berg" in Tirol beendet (Drehschluss 5. August, Sendung 2005), ist er auch schon im zuletzt entstandenen "Tatort - Der Wächter der Quelle" im ORF zu sehen. Am Sonntag, dem 8. August 2004, präsentiert ORF 2 um 20.15 Uhr die TV-Premiere dieses von Felix Mitterer geschriebenen Krimis, mit dem der Tiroler Paradeautor sich im "Internationalen Jahr des Süßwassers" 2003 des wertvollen Elements angenommen hat. So handelt "Tatort - Der Wächter der Quelle" von der Ausbeutung der Natur: Der Kampf um eine Heilquelle und deren industrielle Nutzung fordert in einem Tiroler Ort seine Opfer. Auch für Hauptdarsteller Harald Krassnitzer ist das Thema des Films keine Fiktion mehr: "Der Wasserkrieg hat schon längst begonnen. Die Kämpfe um die Ressourcen, um Quellrechte und die Gespräche über Privatisierung werden bereits geführt, allerdings noch weit weg von den Augen des normalen Konsumenten."

Wasserkrieg in Tirol

Neben dem Mord an einem Umweltschützer, der wegen seines erbitterten Kampfes gegen die kommerzielle Nutzung einer Heilquelle vielen im Ort ein Dorn im Auge war, hat es Harald Krassnitzer alias Kommissar Moritz Eisner in seinem jüngsten Fall mit einem regelrechten Wasserkrieg zu tun. Auch privat ist der gebürtige Salzburger an diesem globalen Thema sehr interessiert. "Das Trinkwasser wird auf der ganzen Welt durch die zunehmende Privatisierung von Wasserrechten, die ich sehr bedenklich finde, zu einem immer brisanteren Thema. Weil man mit diesem Grundelement keine Geschäfte machen sollte. Österreich ist ja ein reich gesegnetes Land mit reinem, kostbarem und hoch qualitativem Trinkwasser. Doch auch in Tirol gibt es schon Quellen, die saudische Konzerne gekauft haben, um das Wasser in arabische Länder zu exportieren", weiß Krassnitzer. Davon, wie qualitativ hochwertig das österreichische bzw. das Tiroler Wasser ist, überzeugt sich der ORF-Ermittler während seiner zahlreichen "Tatort"-Drehs immer wieder gerne: "Die Qualität ist ganz hervorragend, hier kann man aus jedem Gebirgsbach und fast aus jedem See trinken - es hat absolute Trinkwasserqualität. Für mich ist es erschreckend, wenn man wie etwa in Spanien Wasser praktisch nur noch in Flaschen im Supermarkt kaufen kann. Ich bin es seit meiner Kindheit gewohnt, einfach den Hahn aufzudrehen und ein erfrischendes Glas Wasser zu trinken. Was ich übrigens heute noch als Erstes mache, wenn ich nach Hause komme. Manchmal nehme ich auf Reisen sogar Wasser aus Tirol in Plastikflaschen mit."

Harald Krassnitzer ermittelt erstmals mit Birgit Doll

An Harald Krassnitzers Seite ermittelt in "Tatort - Der Wächter der Quelle" Nestroy-Preisträgerin Birgit Doll. "Frauen haben es mit Moritz Eisner als etwas einsamen Wolf nicht immer ganz leicht. Aber von Fall zu Fall ist eine neue Kollegin doch auch für die Zuschauer spannend. Ich kenne Birgit Doll schon von früher, wir haben in Grillparzers 'Libussa' in Wien als Liebespaar auf der Bühne gestanden. Auch in unserem 'Tatort' waren wir übrigens mal eng liiert", erzählt Krassnitzer. Das berufliche Wiedersehen wurde selbstverständlich gefeiert. "Es war natürlich schön, sie wieder zu sehen. Bei unserer ersten Begegnung vor 14 Jahren war sie schon ein Star und ich konnte viel von ihr lernen .Damals war ich sehr angespannt, jetzt waren die Leichtigkeit und die Freude am Spielen viel größer."

In weiteren Rollen sind in "Tatort - Der Wächter der Quelle" unter anderem Peter Mitterrutzner, Johannes Krisch, Hussi Kutlucan, Franziska Weisz ("Hundstage", "In Liebe vereint"), Gregor Bloéb (am 8. August in einer weiteren Folge von "Kommissarin Göllner" im ORF zu sehen), Andreas Lust (steht im nächsten ORF-"Tatort - Die schlafende Schöne" mit Harald Krassnitzer vor der Kamera), Alma Hasun, Birgit Melcher und Werner Prinz zu sehen. Inszeniert wurde "Der Wächter der Quelle" von Holger Barthel, der auch als Koautor fungierte. Für den ORF drehte er seit dem Jahr 2000 insgesamt 26 Folgen der erfolgreichen Serie "Julia - Eine ungewöhnliche Frau" mit Christiane Hörbiger in der Titelrolle.

Drehstart für nächsten ORF-"Tatort" mit Krassnitzer am 9. August

Neben der Erstausstrahlung von "Tatort - Der Wächter der Quelle", der übrigens schon der elfte Fall für Moritz Eisner bzw. der fünfte aus der Feder von Felix Mitterer ist, gibt es ein weiters Wiedersehen mit dem beliebten Ermittler: Am Sonntag, dem 22. August, bringt ORF 1 um 22.35 Uhr ein Dakapo von Eisners allererstem Fall "Nie wieder Oper" aus dem Jahr 1998. Und ab Montag, dem 9. August, steht er in Wien und der Steiermark schon für den nächsten ORF-"Tatort" mit dem Titel "Die schlafende Schöne" vor der Kamera.

Zum Inhalt von "Tatort - Der Wächter der Quelle":

Der zum Ermittler einer österreichweit agierenden Sonderkommission des Innenministeriums aufgestiegene Moritz Eisner (Harald Krassnitzer) wird nach Tirol gerufen, um gemeinsam mit seiner Tiroler Kollegin Barbara Trenkwalder (Birgit Doll) einen besonders schwierigen Fall zu lösen. Ein Umweltschützer, der durch seinen erbitterten Kampf gegen die kommerzielle Nutzung einer Heilquelle vielen im Ort ein Dorn im Auge war, wurde an der Quelle tot aufgefunden. Je weiter Eisner und Trenkwalder mit ihren Untersuchungen kommen, desto rätselhafter wird der Fall. Sind die Investoren, die zukünftigen Betreiber der Quelle die Drahtzieher eines Mordes? Oder steckt einer der Dorfbewohner dahinter? Immer mehr Verdächtige kommen in Frage und doch sprechen die Indizien für Selbstmord.

"Tatort - Der Wächter der Quelle" ist eine ORF-Produktion, hergestellt von Satel Film, mit Unterstützung von Cine Tirol.

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