Euro Amusement Show 2005 von 28. bis 31. Jänner 2005 in Wien

Wien (OTS) - Kürzlich unterzeichneten in Wien Herr Dir. Johann Jungreithmair, Geschäftsführer des Betreibers des Messezentrums, Reed Exhibitions Messe Wien, und Emmanuel Mongon, Masterplaner für den Wiener Prater und Chairman von EAS einen Vertrag über die Veranstaltung der Euro Amusement Show in Wien im Jänner 2005.****

Erstmalig haben sich die EAASI (European Association for the Amusement Supplier Industry) und IAAPA (International Association of Amusement Parks and Attractions) zu einer gemeinsamen Veranstaltung, der Euro Amusement Show 2005 (EAS 2005), zusammengeschlossen. Diese wird vom 28. bis zum 31. Januar 2005 auf dem neu eröffneten Messegelände in Wien stattfinden. Die Messe Wien ist eines der modernsten Messegelände Europas, bietet ein breites Spektrum von Ausstellungsdienstleistungen an und liegt neben einem der ältesten und berühmtesten Freizeitanlagen in der Welt, dem Wiener Prater. "Ich freue mich, dass es nun auch zu dieser Zusammenarbeit gekommen ist" so Direktor Jungreithmair, der die enge Kooperation zwischen Messe und dem Wurstelprater betonte. So werden beispielsweise in den Sommermonaten in den Parkhäusern von Reed für PraterbesucherInnen ermäßigte Tarife eingehoben. Eine Stunde Parken kostet nur 1 EURO. "Hier im Kongreßzentrum können sich die TeilnehmerInnen über neueste Entwicklungen der Vergnügungsbranche informieren."

Die EAS 2005 wird sich auf mehr als 15.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche präsentieren. Mehr als 230 Aussteller und rund 5.000 FachbesucherInnen aus dem Veranstaltungsbereich (Hersteller von Vergnügungsattraktionen und Zubehör, Betreiber von Vergnügungsparks und andere Typen von Freizeitanlagen wie Wasserparks, Zoos und andere kulturelle Einrichtungen) werden sich hier über die neuesten Entwicklungen der Branche informieren können. Workshops und Seminare werden ebenfalls angeboten. Die Zusammenarbeit von EAASI und IAAPA wird die Besucherzahl und das Interesse an der Fachmesse zugunsten der Aussteller und der ganzen Freizeitbranche fördern.

Die Vergnügungsindustrie im internationalen Kontext

IAAPA ist der größte internationale Handelsverband für permanent installierte Vergnügungsanlagen weltweit. Die Organisation vertritt mehr als 5000 Einrichtungen, Lieferanten und Einzelmitglieder in über 85 Ländern. Das Ziel von IAAPA besteht darin, Mitgliedern dabei zu helfen, bei gleichzeitiger Aufrechterhaltung der branchenweit höchst möglichen professionellen Standards ihre Effizienz in Sicherheitsfragen, ihr Marketing und ihre Rentabilität zu optimieren.

Nach Angaben der Firma PriceWaterhouseCoopers, die sich mit Vorgängen in der Vergnügungsindustrie befasst, erwirtschafteten allein die europäischen Parks 2003 Einkünfte in Höhe von rund US$ 2,9 Milliarden. Man geht davon aus, dass die europäischen Brancheneinkünfte bis 2007 weiter um 5,7 Prozent auf US$ 3,6 Milliarden klettern werden. Die zehn größten Parks auf dem europäischen Kontinent verzeichneten 2003 Besucherzahlen von 40 Millionen Menschen. Global gesehen sollen die erwartungsgemäßen Verbraucherausgaben in motivgetragenen Parks bzw. Themen- und Vergnügungsparks, einer Industrie mit einem derzeitigen Wert von US$19 Milliarden, über die nächsten fünf Jahre um 4,6% jährlich zunehmen, eine Entwicklung, die durch die Eröffnung neuer Parks, die Nachbesserung bestehender Parks und eine robustere Wirtschaft angetrieben wird. Parallel zu der fortgesetzten Erholung der wirtschaftlichen Lage wird erwartet, dass die Gesamtbesucherzahlen auf dem europäischen Markt um 2,6% jährlich ansteigen werden.

Hinsichtlich der BesucherInnen geht man davon aus, dass sich die Besucherdemographie im Laufe der nächsten fünf Jahre verschieben wird. Die Altersgruppe der 45- bis 65-Jährigen wird dann einen größeren Marktanteil ausmachen als der Sektor der 25- bis 44-Jährigen, der heute mehr als die Hälfte der Parkbesucher stellt. Daher kommen Parks und Attraktionen davon ab, jedes Jahr neue Achterbahnen zu bauen und konzentrieren sich stattdessen auf Attraktionen, die ältere und weiter gefasste Altersgruppen ansprechen.

Standort Prater

Für den Prater bedeutet diese Euro Amusement Show 2005 eine Aufwertung im Rahmen der internationalen Diskussion. Es war eines der im Masterplan beschriebenen Ziele, die Messe nach Wien zu holen. Eine Einladung seitens Vizebürgermeisterin Grete Laska an die Veranstalter ist bereits vor mehreren Monaten erfolgt, mit der Vertragsunterzeichnung wurden nun die Rahmenbedingungen fixiert. "Diese Messe bringt nicht nur Umwegrentabilität für die Stadt Wien" so Emmanuel Mongon, "vor allem die Wiener PraterunternehmerInnen erhalten die Gelegenheit, sich mit Fachleuten auszutauschen und von den Erfahrungen anderer Betreiber zu profitieren."

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