Pensionen: Für Kärntner SPÖ-Frauen ist Regierung frauenfeindlich

Trannacher: Nur eigenständige Alterssicherung würde alle Frauen zu Gewinnern machen

Klagenfurt (SP-KTN) - Für die Kärntner SPÖ-Frauen sind Frauen nicht die Gewinner der Pensionsmaßnahmen der schwarz-blauen Bundesregierung, sondern weiterhin die eindeutigen Verlierer. "Die Pensionskürzungen, die jetzt eine Neuauflage finden, führen viele Frauen unweigerlich in die Altersarmut", kritisiert Landesfrauenvorsitzende, LAbg. Sieglinde Trannacher und wirft der Regierung Schüssel einen Kurs der Frauenfeindlichkeit vor. Die negativen Auswirkungen der "Scheinharmonisierung" der Pensionen und des Pensionsraubs 2003 auf Frauen könne die Regierung nicht beschönigen, so Trannacher.

Trannacher betont, dass die Frauen in Österreich derzeit noch gar keine andere Chance hätten, als über einen längeren Zeitraum hinweg nur Teilzeit zu arbeiten. Immerhin gäbe es noch immer nicht genügend, adäquate, flexible und leistbare Kinderbetreuungseinrichtungen. "Die Lebens- und Erwerbsläufe von Frauen sind unterschiedlich, die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist bis heute immer noch kein Regierungsziel, ich möchte fast sagen, dass Gegenteil ist das Ziel der Regierung Schüssel." Trannacher wies einmal mehr auf die Notwendigkeit
einer eigenständigen Alterssicherung für Frauen hin. "Nur
diese kann alle Frauen vor Altersarmut bewahren."(Schluss)

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