Bures zu Arbeitsmarktdaten: Gestiegene Frauenarbeitslosigkeit zeigt frauenpolitisches Versagen der Regierung Schüssel

Auswirkungen der Kindergeld-Regelung werden sichtbar

Wien (SK) Die aktuellen Arbeitsmarktdaten beweisen einmal
mehr die verfehlte Arbeitsmarkt- und Wirtschaftspolitik der Regierung Schüssel, so SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Doris Bures zu den heute veröffentlichten Arbeitslosenzahlen für Juli 2004. Erneut ist die Zahl der Arbeitslosen gestiegen; im Vergleich zu Juli 2000 um fast 50.000 Arbeitslose, das sind rund 30 Prozent, rechnet Bures vor. Rechnet man jene arbeitslosen Menschen, die sich in einer Schulung befinden, dazu, sei das Bild noch düsterer: Gegenüber Juli 2000 ist die Zahl der Jobsuchenden inkl. jener in Schulungen von 175.805 auf 237.388 im Juli 2004 gestiegen; das sind um 61.583 oder rund 35 Prozent mehr! Ein Alarmsignal müsse vor allem die Tatsache sein, dass der Anstieg der Arbeitslosigkeit gegenüber dem Vormonat auf die höhere Arbeitslosigkeit bei Frauen zurückzuführen ist. ****

"Die deutlich gestiegene Arbeitslosigkeit bei Frauen - um 1,6 Prozent gegenüber dem Vormonat - ist auch das Ergebnis der Kindergeld-Regelung und des damit verbundenen kürzeren Kündigungsschutzes. Dass dieser kürzere Kündigungsschutz zu einer Falle für Frauen werden kann, davor haben wir immer gewarnt", so Bures am Mittwoch gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Massive Kritik übte Bures deshalb an der Frauenpolitik der Regierung: "Die Regierung setzt keinerlei Initiativen, um Beruf und Familie besser zu vereinbaren, im Gegenteil, sie torpediert solche Maßnahmen aus ideologischen Gründen", so die SPÖ-Bundesgeschäftsführerin. (Schluss) ah

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