Kopf: Minister hat nie Regelung für Schwerarbeiter ausgeschlossen

ÖVP-Modell bringt gerechte und faire Aufteilung der Harmonisierung

Wien, 03. August 2004 (ÖVP-PK) "Minister Bartenstein hat nie eine Regelung für Schwerarbeiter ausgeschlossen", sagte heute, Dienstag, der Generalsekretär des Wirtschaftsbundes Karlheinz Kopf auf die heute, Dienstag, laut gewordene Kritik an dessen Interview im Ö1-"Morgenjournal". Aber klar sei, dass nicht jeder, der mit 15 Jahren angefangen habe zu arbeiten und mit 60 Jahren 45 Beitragsjahre erreicht habe, als Schwerarbeiter zu sehen sei. "Schwerarbeiter könnten natürlich mit 60 Jahren in Pension gehen, aber nicht ohne Abschläge. Zudem sollte man sich Gedanken über die Definition Schwerarbeiter machen. Was ist ein Schwerarbeiter? Bis Herbst bräuchten wir hier eine klare Festlegung", sagte Kopf. ****

Jedenfalls könne es auch keinen Automatismus geben, der darauf hinauslaufe mit 45 Beitragsjahren in Pension gehen zu können. "Es geht uns um ein faires und nachhaltiges System." Daher müsse es im Zuge der Harmonisierung auch moderate Abschläge für "Schwerarbeiter" geben.

Kopf verwies darauf, dass es "60 als Pensionsantrittsalter auch jetzt nicht ohne Abschläge gibt". Denn ein Pensionsantrittsalter mit 60 Jahren ohne Abschläge würde den "Status quo - mit einem Pensionsantrittsalter von 61,5 Jahren - sogar unterschreiten und
das wäre mehr als widersinnig und außerdem unleistbar", so Kopf abschließend.

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