Pensionen: Ambrozy kritisiert Bartenstein

SPÖ-Kärnten sieht den Vertrauensgrundsatz durch Minister, der die Sorgen und Ängste der Bevölkerung nicht versteht, gefährdet

Klagenfurt (SP-KTN) - Kritik übt der Landesparteivorsitzende der Kärntner Sozialdemokraten, LHStv. Peter Ambrozy, an Wirtschaftsminister Martin Bartenstein, der eine Schwerarbeiter-Regelung bei der anstehenden Pensionsreform im heutigen Ö1-Journal ausgeschlossen hatte. "Ich sehe damit den Vertrauensgrundsatz gefährdet. Durch einen Minister, der die Sorgen und Ängste der Bevölkerung nicht versteht und eine Bundesregierung, die selbst nicht nachvollziehen kann was es bedeutet Angst haben zu müssen, ob die finanzielle Absicherung ausreichen wird", kritisiert Ambrozy scharf. Für Ambrozy verabschiede sich die schwarz-blaue Bundesregierung zusehends vom Sozialstaat.

Ambrozy betont, dass die SPÖ sich vehement gegen Abschläge bei Schwerarbeitern ausspreche. "Es ist mir klar, dass für einen landadeligen Minister Schwerarbeit nur in Zahlen fassbar ist, denn wer auf die Butterseite gefallen ist, der kann sich jene Schwerarbeit, die viele Österreicherinnen und Österreicher leisten, schlichtweg nicht vorstellen", findet der Kärntner SP-Chef deutliche Worte. Langzeit- und Schwerarbeiter müssen unterstützt werden, unterstreicht Ambrozy.

Generell bezeichnet Ambrozy das schwarz-blaue Modell zur Pensionsharmonisierung als ungerechte Scheinharmonisierung und weiteren Pensionsraub. Ambrozy: "Offensichtlich geht es Bundeskanzler Schüssel und Minister Bartenstein darum, die ÖVP-Klientel entsprechend zu bedienen, ohne überhaupt nur über eine gerechte Pensionsharmonisierung nachzudenken." (Schluss)

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