ÖH: ÖH stellt sich gegen AbtreibungsgegnerInnen

Infotage zur Abtreibungsfrage als Anlass zur erneuten Stellungnahme

Wien (OTS) - Die Tour der radikalen AbtreibungsgegnerInnen-Organisation „Jugend für das Leben“ letzte Woche, nimmt die ÖH (Österreichische HochschülerInnenschaft) ein weiteres Mal zum Anlass, um zu diesem wichtigen Thema Stellung zu beziehen.
Durch Infostände in Linz, Graz und Wels versuchte der, rechtlich der Bischofskonferenz unterstellte, Verein möglichst viele Leute für dieses Thema zu "sensibilisieren" - im Speziellen Männer. Das Ziel des ultrakonservativen Vereins ist es, das Selbstimmungsrecht von Frauen abzuschaffen.

„Der wichtigste Punkt in diesem Zusammenhang ist auf jeden Fall das Selbstbestimmungsrecht der betroffenen Frauen“, äußerte sich Barbara Wittinger aus dem Vorsitzteam der ÖH. „Die Forderung der Straffreistellung von Schwangerschaftsabbrüchen und die Möglichkeit einer Abtreibung auf Krankenschein muss endlich umgesetzt werden. Die Forderung nach Abtreibungskliniken in jedem Bundesland, bzw. das Anbieten von Abtreibungen in den Landeskliniken kann nur vollstens unterstützt werden und muss sobald als möglich umgesetzt werden.", so Wittinger weiter.
„Die ethischen Einwände gegen Abtreibung seitens der Kirche scheinen die Rechte der schwangeren Frau nicht ernsthaft zu berücksichtigen. Sie reduzieren Frauen auf Gebärmaschinen und wollen sie zu Schwangerschaften zwingen ohne ihre Lebenssituation zu berücksichtigen“, ergänzt Patrice Fuchs aus dem Vorsitzteam.

„Das wichtigste Anliegen sollte die Forderung nach unabhängiger, ausreichender und kompetenter Beratung sein, die es betroffenen Frauen ermöglicht eine selbstbestimmte Entscheidung zu treffen“, so das Vorsitzteam unisono.

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