ARBÖ:Mehr Kontrolle bei Verkehrssicherheitsfonds-Projekten

Wunschkennzeichen-Einnahmen stärker in Verkehrssicherheitsmassnahmen investieren

Wien (OTS) -

Die zweckgebundenen Gelder aus dem Verkehrssicherheitsfonds

sollten stärker in Verkehrssicherheitsmaßnahmen wie Fahrradhelm-Aktionen, bewusstseinsbildende Spots, Studien investiert werden und weniger in Infrastrukturmaßnahmen, die üblicherweise von den Gemeinden zu bezahlen sind, regte ARBÖ-Generalsekretär Dr. Rudolf Hellar am Montag im Mittagsjournal ORF (Ö1)an. Bei der Vergabe dieser Geldmittel spricht sich der ARBÖ dafür aus, auch auf

Landesebene - wie auf Bundesebene schon bereits - Beiräten zu installieren, die sich aus Fachleuten zusammensetzen.

Rund 50 Millionen Euro haben - zusammengezählt - alle Inhaber von Wunschkennzeichen ("KATER 1") in den letzten fünfzehn Jahren in den Verkehrssicherheitsfonds für ihre originellen Autotafeln eingezahlt. Das Geld ist zweckgebunden und soll für Verkehrssicherheitsmaßnahmen ausgegeben werden. 60 Prozent der Mittel wird von den Ländern ausgegeben, 40 Prozent auf Bundesebene. In einigen Bundesländern können die einzelnen Verkehrsreferenten über die Mittelvergabe mehr oder weniger selbstständig entscheiden. Auch eine bessere Vorab-Koordination und Kontrolle der Projekte wäre im Interesse der Verkehrssicherheit angebracht.

Durch die anstehende Verlängerung der Wunschkennzeichen - heuer und im nächsten Jahr laufen 50.000 Wunschkennzeichen der ersten Stunde aus - fließen dem Verkehrsfonds neue Gelder zu (145 Euro pro verlängertes bzw. neues Wunschkennzeichen).

Wie berichtet, werden Inhaber mit ablaufenden Wunschkennzeichen naht Wochen vor Ablauf informiert. "Wer die Fristen einhält und

zeitgerecht verlängert, steigt besser aus", raten die ARBÖ-Verkehrsjuristen. Wer die Frist verstreichen lässt, muss eigens zur Behörde pilgern und sein "Mausi" nicht bei den Zulassungstellen der Versicherungen erledigen

Für die Besitzer von Wunschkennzeichen gibt es prinzipiell drei Möglichkeiten: Verlängern, Verändern, Verzichten.

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