AKNÖ zu Alkopops: Diskussion notwendig

Wien (OTS) - =

Wien (AKNÖ).- Für Kinder und Jugendliche ist es ganz
einfach, in Supermärkten Alkohol zu kaufen. Das zeigten die Tests, die die Konsumentenschützer der NÖ Arbeiterkammer durchgeführt haben. Vor genau einem Jahr wurden die schockierenden Ergebnisse veröffentlicht: In 32 von 40 Supermärkten konnten 12- und 13-jährige Kinder problemlos Alkohol kaufen.

"Mit dem Thema Alkohol wird in Österreich bereits bei Jugendlichen erschreckend sorglos umgegangen", meint AKNÖ-Präsident Josef Staudinger zu den heute vom ÖAMTC veröffentlichten Zahlen, wonach jeder zweite Alkohollenker, der in einen Unfall verwickelt ist, zwischen 18 und 24 Jahre alt ist. "Alarmierend ist für uns einerseits, dass auch Kinder und Jugendliche problemlos Alkohol kaufen können. Andererseits fehlt es offenbar an der Bewusstseinsbildung. Wie gefährlich die Auswirkungen von Alkoholkonsum sind, wird Kindern und Jugendlichen offenbar weder von Eltern, noch von Lehrern ausreichend vermittelt", kritisiert Staudinger.

Höhere Steuern auf Alkopos wie in Deutschland sind für die AKNÖ nur ein Weg im Kampf gegen Alkohol am Steuer. Es müssten nach Ansicht von AKNÖ-Konsumentenschützerin Dr. Eva Schreiber vor allem die Bewusstseinsbildung forciert werden: "Nur die Steuern zu erhöhen, wäre zwar ein nettes Körberlgeld für den Finanzminister, aber sicherlich noch nicht die Lösung des Problems".
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