Maier und Grossmann zu Alkopops: Regierung vertagte Ende Juni Antrag der SPÖ - SPÖ begrüßt Vorstoß des ÖAMTC

Wien (SK) Als äußerst erfreulich bezeichneten heute SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann und SPÖ-Konsumentenschutzsprecher Johann Maier den Vorstoß des ÖAMTC zu den überaus gefährlichen "Alkopops". Die SPÖ hat bereits im Mai dieses Jahres einen Antrag betreffend gesetzliche Maßnahmen gegen Alkopops und ähnliche Mixgetränke im Parlament eingebracht. Die Regierung hat diesen Antrag Ende Juni mit ihrer Mehrheit im Finanzausschuss vertagt und Verhandlungen bzw. die "Sammlung von Informationen" angekündigt. Wann diese beendet sind, wurde allerdings nicht bekanntgegeben, kritisierten Grossmann und Maier. ****

Tatsache ist, dass Alkopops "trendy" sind, wie Limonade schmecken und meist witzige Namen haben. Sie werden als Erfrischungsgetränke vor allem in der Disco und Partyszene ausgegeben. Weltweit sind sie für viele Jugendliche zur Einstiegsdroge geworden. Laut einer Studie der WHO (Weltgesundheitsorganisation) trinken bereits über drei Prozent der 11-jährigen regelmäßig Alkopops. Im Alter von 15 Jahren sind es bereits fast 15 Prozent. Eine erschreckende Bilanz, betonte der SPÖ-Konsumentenschutzsprecher, denn je früher ein Mensch damit beginnt Alkohol zu trinken, desto größer ist das Risiko des ständigen Missbrauchs.

Wichtig wäre in diesem Zusammenhang auch eine Vereinheitlichung der Jugendschutzbestimmungen, betonte SPÖ-Jugendsprecherin Elisabeth Grossmann. Derzeit existieren unterschiedliche Vorschriften ab welchem Alter welche Getränke erworben werden können. Auch ist eine Änderung der Kennzeichnung der Getränke dringend notwendig. "Es geht immerhin um die Zukunft und die Gesundheit unserer Jugend".

Aus Sicht der SPÖ sind daher Bund, Länder und Wirtschaft gemeinsam gefordert, umgehend ein umfangreiches Maßnahmenpaket zu erarbeiten, das den Verkauf von alkoholischen Mixgetränken verteuert und mehr Transparenz sowie Kontrollmöglichkeiten ermöglicht, schlossen Maier und Grossmann. (Schluss) ah/mp

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