Pestizidskandal: Grüne/Moser fordert 2,3 Mio. Euro zusätzlich für Lebensmittelkontrolle

Notwendigkeit der Anti-Pestizid-Aktivitäten der Grünen durch EU-Bericht bestätigt

Wien (OTS) Der aktuelle EU-Bericht über Pestizidrückstände bestätigt die Notwendigkeit der jahrelangen Anti-Pestizid-Aktivitäten der Grünen. "Besonders alarmierend ist der steigende Trend der Belastungen der in Österreich verkauften Produkte, vor allem der Importware", kritisiert die KonsumentInnenschutz-Sprecherin der Grünen, Gabriela Moser.

Wiederholt hat Moser in Dutzenden parlamentarischen Anfragen und Anträgen ein dichteres Kontrollprogramm, ein permanentes öffentliches Pestizid-Monitoring, eine EU-weite Initiative Österreichs für Vereinheitlichung der Kontrollmessungen und ein Pestizid-Reduktionsprogramm verlangt. Die Ergebnisse des EU-Berichts unterstreichen die Notwendigkeit dieser Forderungen.

Angesichts der vernichtenden Rechnungshof-Kritik an der finanziellen Aushungerung der Agentur für Gesundheit und Ernährung (Lebensmittelkontrolle) durch Finanzminister Grasser, fordert Moser, "endlich die finanzielle Zukunft der Lebensmittelkontrolle zu sichern. Das heißt, jährlich 2,3 Mio. Euro an Basisfinanzierung zusätzlich zur Verfügung zu stellen. Sonst wird Österreich weiterhin im Negativ-Spitzenfeld der EU-Berichte liegen", so Moser abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Die Grünen, Tel.: +43-1 40110-6697, presse@gruene.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FMB0002