Steuer auf Alkopops

Zumindest ein alkoholfreies Getränk sollte wesentlich billiger sein

St. Pölten (OTS) - Immer mehr Jugendliche greifen zum Alkohol.
Eine neue Studie beweist, dass die Alkoholkonsumenten immer jünger werden. Oft sind sie 12, 13 und 14 Jahre alt. Und besaufen sich mindestens einmal im Monat . 28.000 Jugendliche müssen im Jahr mit Alkoholproblemen ins Krankenhaus eingeliefert werden. Schuld an dieser Misere sind wesentlich die sogenannten "Alkopops". Das sind süsse Getränke, gemischt mit hochprozentigem Alkohol. Sie werden in fetzig designten Flaschen an den Mann (das Kind) gebracht. Sie trinken sich leicht und dadurch, dass sie süß schmecken, fällt der Alkohol nicht auf. "In Frankreich wurden die Alkopops mit einer Sondersteuer belegt. Dadurch ist der Konsum erheblich zurückgegangen", sieht FPÖ-Familiensprecherin NR Barbara Rosenkranz auch in Österreich einen Bedarf an einer Sondersteuer für Alkopops. Niederösterreich könnte hier eine Vorreiterrolle übernehmen. Problematisch ist vor allem, dass die Jugendlichen Trinken zum Sport machen. Wer den grössten Rausch hat, ist der Gewinner. Sie trinken Alkohol bis zum Umfallen.
Nicht nur Wein und Bier, auch Schnaps ist da dabei. Und die Alkopops, die sich die jungen Leute richtiggehend hineinschütten. Bis sie nicht mehr stehen können. Hochprozentiger Alkohol, der schmeckt wie Himbeerwasser. Die Rechnung bekommen die Kinder in späteren Jahren präsentiert. Denn vor allem ein in der Pubertät befindlicher Organismus braucht Gesundheit. "Es sollte auch darauf geachtet werden, dass die Lokale den Jugendschutz ernst nehmen. Also an Jugendliche - vor allem den unter 16-jährigen - keinen Alkohol verkaufen", meint die freiheitliche Abgeordnete. Sie fordert, dass in den Lokalen ein alkoholfreies Getränk deutlich billiger sein muss, als alkoholische Getränke.

Rückfragen & Kontakt:

FPÖ Niederösterreich
Tel.: 0676/65 16 347
gustav.strasser@fpoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | FKN0001