Amon: Hatten Sie einen erholsamen Urlaub, Herr Scheuch?

Freiheitliche schmücken sich mit verspäteten Federn

Wien (OTS) - Wenn man sich die Wortmeldungen einiger FPÖ-Repräsentanten, darunter jene des FPÖ-Generalsekretär Uwe Scheuch und des Kärntner Landeobmannes Martin Strutz, genauer ansehe, entstehe durchaus der Eindruck, dass diese die letzten drei Wochen auf Urlaub geweilt und daher die politischen Entwicklungen und Chronologien von Forderungen wie zum Beispiel jener nach einer Schwerarbeiterregelung nur äußerst spärlich verfolgt hätten: "Hatten Sie einen erholsamen Urlaub, Herr Scheuch?", fragte ÖAAB-Generalsekretär Abg.z.NR Werner Amon heute, Donnerstag.

Amon hielt auf diesem Wege fest, dass es kurz nach der Präsentation der Regierungsvorschläge der ÖAAB gewesen sei, der eine Schwerarbeiterreglung ohne Abschläge bereits ab 2005 gefordert habe.

Auszug aus dem Ö1-"Mittagsjournal" vom 14. Juli 2004: "(...) Symptomatisch, was der Kärntner LH Haider heute auf einer Auslandsreise erklärt hat: Abschläge für Schwerarbeiter kämen nicht in Frage, wer die Versicherungsjahre zusammen hat, soll ohne Kürzungen in Pension gehen dürfen. Damit findet sich Haider in guter Gesellschaft mit dem Arbeitnehmerflügel der ÖVP: 45 Jahre sind genug, das hat gestern (Anm. 13. Juli) ÖAAB-Generalsekretär Werner Amon ausgeben. Wer 45 Versicherungsjahre beisammen hat soll weiterhin mit 60 in Pension, also quasi in Frühpension, gehen können. So wie vor der Pensionsreform, ohne dafür strafweise Abschläge hinnehmen zu müssen. Das aber widerspricht der Regierungslinie, die gestern Abend noch von FP-Staatsekretärin Ursula Haubner verteidigt worden ist. (...)"

"Wie man gut erkennen kann, waren die verschiedensten Vertreter der Freiheitlichen Partei äußerst unterschiedlicher Meinung zum selben Thema", so Amon weiter. "Ich hoffe nur, dass sich Herr Scheuch im Urlaub gut erholt hat und die Debatte nun etwas aufmerksamer verfolgen kann", schloss Amon.

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