Vorarlberger sind Trenn- und Recycling-Meister

LSth. Egger präsentierte Abfallwirtschaftsdaten 2003

Bregenz (VLK) - Schon zum zehnten Mal präsentiert das Land Vorarlberg ebenso umfassend wie übersichtlich die neuesten Abfallwirtschaftsdaten. "Das vergangene Jahr war aus abfallwirtschaftlicher Sicht ein besonders Gutes", betonte Landesstatthalter Dieter Egger heute, Donnerstag, im Landhaus vor Journalisten.
Das gesamte Restabfallaufkommen pro Einwohner ist im Jahr 2003 auf 256,1 Kilogramm gesunken. Das Pro-Kopf-Aufkommen aus den Haushalten betrug 76,3 Kilogramm. "Das ist die geringste Menge seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen im Jahr 1990", lobte Egger das hohe Bewusstsein der Vorarlberger Bevölkerung für die Umwelt bzw. für Abfalltrennung und -vermeidung.

Einmal mehr belegen auch die Angaben der Austria Recycling AG (ARA), dass die Vorarlberger mit 132 Kilogramm getrennt gesammelter Abfälle nach wie vor die mit Abstand fleißigsten Trenner sind. Die Verwertungsquote für das Jahr 2003 liegt bei 67,6 Prozent. Das ist österreich- und europaweit ein Spitzenwert, der ohne einen unverhältnismäßig großen Aufwand im Bereich der Abfalltrennung kaum mehr zu steigern sein dürfte, so Abfallwirtschaftsvorstand Johannes Nöbl: "Unser Ziel bleibt es daher, dieses hohe Niveau zu halten."

Im Vergleich zum Jahr 2002 sind um 2,9 Prozent mehr Bioabfälle angefallen. Besonders hohe Zunahmen konnten in den Abfallregionen Bregenzerwald (+18.7 Prozent) und Oberland (+7,5 Prozent) verzeichnet werden. Dies läßt auch auf eine zunehmende Akzeptanz der Bioabfallsammlung in diesen Regionen schließen.

Die Menge der über Sammelinseln und Gemeindebauhöfe gesammelten Altstoffe hat sich nach jahrelangen Zunahmen nun auf hohem Niveau eingependelt und konnte im vergangenen Jahr nicht weiter gesteigert werden.

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