Scheuch: ARBÖ schert aus Front gegen Ölkonzerne aus

Wien, 2004-07-29 (fpd) - Als schade bezeichnete es heute der freiheitliche Generalsekretär Uwe Scheuch, daß der ARBÖ aus der gemeinsamen Front gegen die Ölkonzerne ausbreche, um für Ruttensdorfer und Co. die Mauer zu machen. "Unser freiheitliches Ziel ist es, die Ölmultis, die die Menschen in diesem Land abzocken, endlich in die Knie zu zwingen und nicht noch den Steuerzahler zu belasten." ****

Der ARBÖ vertrete mit einer solchen Linie keinen einzigen Konsumenten und auch keinen Autofahrer mehr, sondern ausschließlich parteipolitische Interessen, kritisierte Scheuch. Der ARBÖ vergesse jedoch, daß nicht nur Pendler von den Erhöhungen der Ölmultis geschädigt würden, sondern vor allem die ländliche Bevölkerung, die auf das Auto angewiesen sei, sowie auch Klein- und Mittelbetriebe.

"Der Konsument und Autofahrer wird sich dafür bedanken, daß der ARBÖ zum Pflichtverteidiger der Öl-Lobbys geworden ist", sagte Scheuch. "Wenn das nämlich nicht so gewesen wäre, hätte man sich vom ARBÖ schon die letzten Jahre erwarten können, daß er mit seinen Experten eine eigene Kartellklage gegen die Ölmultis einbringt. Aber wie man nunmehr bemerkt, ist es nicht das Ziel des ARBÖ, die Ölmultis zu bekämpfen, sondern sozialistische Parteipolitik für die ehemaligen Verstaatlichten-Manager zu machen." (Schluß)

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