Slowenische Eisenbahn bestellt 20 Lokomotiven

Wien/Ljubljana (OTS) - Einen Vertrag über die Lieferung von 20 Mehrsystemlokomotiven unterschrieben heute in Ljubljana Generaldirektor Blaz Miklavcic und der stv. Generaldirektor Mag. Andrej Godec für die Holding Slovenske Zeleznice sowie Generaldirektor Albert Hochleitner für die Siemens AG Österreich und Geschäftsführer Gottfried Schuster für die Siemens Transportation Systems GmbH. Die slowenische Variante der erfolgreichen Lokomotive aus der Eurosprinter-Familie - in Österreich als Taurus bekannt -wird in den Werken von Siemens Transportation Systems in München und Graz bzw. in den Werkstätten der Slowenischen Bahn von Juni 2006 bis März 2008 gefertigt. Die Auftragssumme liegt bei ca. 80 Millionen Euro.

Neben der Modernisierung von Signal- und Leittechnik auf dem UIC Korridor V mit Siemens Technologie in den Jahren 1999 bis 2001 und der Lieferung von 30 Triebwagen EMU Desiro 1998, ist die Lieferung der 20 Lokomotiven aus der Eurosprinter-Familie, Modell 541, ein weiterer großer Auftrag.

"Damit bestätigt sich die ausgezeichnete Partnerschaft zwischen der Slowenischen Eisenbahn und Siemens", so Albert Hochleitner bei der Vertragsunterzeichnung. Sie wird bei dem neuen Auftrag weitergeführt. Einzelne Lokomotivteile werden in den Werkstätten der Slowenischen Eisenbahn produziert, die während der Garantiezeit auch mit der Wartung beauftragt ist.

Mit ihren Aufträgen über Desiro Elektrotriebwagen, die sich mit über 500 Zügen in ganz Europa bewährt haben und Eurosprinter-Lokomotiven, legte die Slowenische Eisenbahn einen Grundstein für die stabile Entwicklung der TVT Nova d.o.o. in Maribor.

Eurosprinter Lokomotiven mit neuem Antrieb

Die slowenische Eisenbahn baut mit dem Kauf der Mehrsystemlokomotiven ihre Position als Drehscheibe im internationalen Gütertransport weiter aus. Die bereits erfolgreich eingesetzte Eurosprinter-Lokomotive mit verschiedenen elektrischen Antriebskonzepten in Österreich, Deutschland, Kroatien und Ungarn wird mit dem Kauf der Slowenischen Eisenbahn nun für die neuen Anforderungen ergänzt. Dafür veränderte Siemens den Antrieb auf eine 3 kV DC Variante (Gleichstrom) für den Einsatz in Slowenien und Italien.

Die zweiachsigen Drehgestelle kommen wie bisher aus dem Kompetenzzentrum von Siemens Transportation Systems in Graz.

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