ÖVP: Umwidmungen gefährden die Wiener Landwirtschaft

Wien (OTS) - Der Wiener ÖVP-Stadtrat Dr. Johannes Hahn und Bauernbund-Obmannn Gottfried Schabauer berichteten am Mittwoch in einem Pressegespräch über die Probleme der Wiener Landwirtschaft. Die beiden Mandatare hoben die Bedeutung der Landwirtschaft für die Urbanität hervor und verwiesen darauf, dass rund ein Fünftel der Fläche Wiens landwirtschaftlich genutzt werde und mehr als 70 Prozent des heimischen Frischgemüses von den Wiener Gemüsebauern produziert werden.

Aber es gäbe Probleme, etwa mit den Importen infolge der EU-Osterweiterung. Hausgemacht seien aber häufige Umwidmungen etwa der Widmungskategorie L (Ländliches Gebiet) auf SWWL. Ein derartiger Versuch der MA 21, rund 350 Hektar in Oberlaa so umzuwidmen sei "Gott sei Dank", so Schabauer, am Widerstand des Bezirkes gescheitert. Das bedeute die Untersagung der Errichtung landwirtschaftlicher Nutzbauten. Unter solchen Umständen sei eine nachhaltige Bewirtschaftung nicht möglich. Dazu komme, dass freie Flächen in der Stadt sehr knapp seien und Baumaßnahmen, wie etwa die geplante Ostumfahrung, zu Lasten landwirtschaftliche Flächen gehe.

Ganz klar sprechen sich die Wiener Bauern gegen den Einsatz gentechnisch veränderter Organismen aus. Es sei aber nötig, eine klare Regelung der Koexistenz und zum Schutz der heimischen Betriebe zu schaffen und klare EU-weite Haftungsregelungen bei Verunreinigungen durch GVOs zu erlassen.

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