Kautz: Neues Konzept für land- und forstwirtschaftliche Schulen in NÖ unumgänglich

Ausbildung für soziale Dienste kann nicht Aufgabe von land- und forstwirtschaftlichen Schulen sein

St. Pölten, (SPI) - Ein neues Konzept für die land- und forstwirtschaftlichen Schulen in NÖ fordert LAbg. Herbert Kautz. Die SPNÖ sieht sich durch die aktuelle Kritik des Rechnungshofes bestätigt. Nur 10 Prozent der Absolventen finden einen Job in ihrem Fachbereich der Landwirtschaft. Kautz verlangt deshalb stärkere Schwerpunktsetzungen (Biolandwirtschaft, Ernährung, Tourismus), warnt aber vor einer neuen Konkurrenzsituation mit anderen Schultypen. "Eine Ausbildung für soziale Dienste ist nicht Aufgabe von land- und forstwirtschaftlichen Schulen", so der NÖ-Politiker. Damit würden künstlich nur "Doppelgleisigkeiten" im Bildungsbereich entstehen, deren Sinnhaftigkeit vom Standpunkt der Effizienz mehr als zu hinterfragen sind.****

Während es in vielen Schulen an Geld und Personal mangelt, soll nun an den land- und forstwirtschaftlichen Schulen die "Mehrberuflichkeit" ausgebaut werden. "Dieser Weg führt zu teuer ausgebildeten neuen Hilfsarbeitern mit nur geringen Berufschancen gegenüber gut qualifizierten Lehrlingen aus dem Gewerbe", befürchtet Kautz und warnt vor weiteren Fehlentwicklungen in diesem Bereich abschließend.
(Schluss) ha

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001