Erfolg der Grünen-Hietzing bei Klimt-Villa: Bezirk Hietzing beschliesst Umwidmung im Klimt-Villa-Areal

Klubobmann Gerhard Jordan: "Zeit für eine Denkpause"

Wien (Grüne) - Bei einer Sondersitzung der Hietzinger Bezirksvertretung am 28. Juli beschloss der Bezirk mit deutlicher Mehrheit einen Antrag der Grünen Hietzing für eine Rückwidmung des Flachbaus neben der "Klimt-Villa" in der Feldmühlgasse 11 von derzeit Bauklasse II (mit 10,5 m Traufenhöhe) auf Bauklasse I.

Der Hietzinger Grünen-Klubobmann Gerhard Jordan: "Der beschlossene Antrag bietet nunmehr ein starkes Argument für eine Verlängerung der ‚Denkpause' beim umstrittenen Verkauf der Villa. In der Begründung wird nämlich darauf hingewiesen, dass erst die Umwidmung abgewartet werden sollte. Eine solche kann durchaus mehrere Monate oder ein Jahr dauern."

Begründet wurde der Antrag damit, dass die Auflagen des Wirtschaftsministeriums für den geplanten Verkauf der "Klimt-Villa" nur einstöckige Nebengebäude vorsehen und dies nun auch widmungsrechtlich abgesichert werden sollte, um mögliche Spekulation zu verhindern. Im Finanzausschuss des Nationalrats am 30. Juni 2004 war die Streichung der "Klimt-Villa" aus der Liste der unverkäuflichen historischen Objekte des Bundes auf Herbst verschoben worden.

"In der Zwischenzeit könnten auch die teilweise etwas ‚zahnlosen' Auflagen konkretisiert und verbessert werden. Ich appelliere an die zuständigen Nationalratsabgeordneten, den mehrheitlichen Wunsch des Bezirkes zu berücksichtigen und von einem Verkauf der ‚Klimt-Villa' vorerst abzusehen", so Jordan abschließend.

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