FPÖ wehrt sich gegen Nitsch-Orgie

Kunst jenseits des guten Geschmacks

St. Pölten (OTS) - Am kommenden Wochenende wird Hermann Nitsch
sein "Orgien-Mysterien-Theater" auf Schloss Prinzendorf (NÖ) aufführen. Vom Land Niederösterreich, insbesondere der zuständigen Landesrätin Christa Kranzl, hat er das Ok. bekommen, seine Veranstaltung "öffentlich" zu machen. "Beim Nitsch Orgien-Mysterien-Theater werden Tiere geschlachtet, Menschen wälzen sich in Blut und Eingeweide, rennen nackt oder nur spärlich bekleidet herum und verspotten christliche Symbole", empört sich der FP-Landtagsabgeordnete Thomas Ram. Zwar gilt "Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit", aber dieser Art von Kunstschaffen kann Thomas Ram nichts abgewinnen. "Irgendwo müssen Grenzen sein. Wenn Nitsch seine blasphemischen Schweinerein als Privatveranstaltung durchführt, können wir ohnehin wenig dagegen machen. Öffentlich unterstützen müssen wir die Veranstaltung aber nicht", so Ram. Nitsch versuchte schon 1997 sein Orgien-Mysterien-Theater öffentlich zu veranstalten. Der seinerzeit zuständige FPÖ-Landesrat Hans-Jörg Schimanek hat dem umstrittenen Aktionskünstler aber den Status "öffentliche Veranstaltung" via Weisung an die zuständige Bezirkshauptmannschaft versagt. Nitsch konnte sein Spektakel zwar durchführen, durfte aber keinen Eintritt verlangen.
Ram fordert Landesrätin Christa Kranzl auf, dem Beispiel Schimaneks zu folgen und Nitsch aus Jugendschutzgründen und aus Gründen der Herabwürdigung christlicher Symbole den Status einer "öffentlichen Veranstaltung" zu untersagen.

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