SPÖ-Klicka: durch zahlreiche Maßnahmen wird die Pflege in den Geriatriezentren der Stadt Wien optimiert

"Die Vorwürfe der ÖVP-Politikerin Korosec entbehren jeglicher Grundlage", stellt Klicka fest

Wien (SPW-K) - "Wo waren sie in den letzten zwölf Monaten, Frau Korosec?", fragt sich die Vorsitzende des Gesundheitsausschusses, SPÖ-Gemeinderätin Marianne Klicka anlässlich einer mehr als merkwürdigen Aussendung der ÖVP-Politikerin. Es wurden und werden sehr wohl zahlreiche Maßnahmen gesetzt, die Betreuung und Pflege alter Menschen in Wien zu optimieren.

Gerne fassen wir die wichtigsten Maßnahmen für Frau Korosec noch einmal zusammen:

-die Untersuchungskommission zur "Pflege in Wien" hat sich in rund 70 Stunden während 18 Sitzungen mit der Thematik beschäftigt, viele Erkenntnisse werden in der täglichen Arbeit in den Geriatriezentren bereits umgesetzt

-das Kontrollamt hat das Geriatriezentrum Wienerwald geprüft und keine Verfehlungen festgestellt. Zahlreiche vorgeschlagene Verbesserungsmaßnahmen, wie beispielsweise die Abschaffung der Sieben- und Achtbett-Zimmer, wurden aber umgesetzt

-ein Pflege-Ombudsmann wurde eingesetzt. Seine Erfahrungen und Vorschläge tragen wesentlich zur Verbesserung des Klimas in den Geriatriezentren bei. Zahlreiche Freiwillige unterstützen mittlerweile das engagierte Pflegepersonal und bringen Abwechslung in das Leben der PatientInnen

-eine eigene Zulage für die anstrengende Arbeit des Pflegepersonals im Geriatriebereich wurde eingeführt

-im Krankenanstaltenverbund wurde eine eigene Teilunternehmung für den Geriatriebereich geschaffen. Seit gestern wird diese interimistisch von der erfahrenen Ärztin Dr.Susanne Drapalik geleitet.

-im Krankenanstaltenverbund wird der Posten des Generaldirektors und der Direktoren der Teilunternehmungen neu bzw. erstmals ausgeschrieben

-in der gemeinderätlichen Geriatriekommission wurde ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erarbeitet. Dieser soll noch im Herbst zu einer möglichst breiten Resolution für die Ausrichtung der geriatrischen Pflege in Wien für das nächste Jahrzehnt führen

-ein neues Heimgesetz ist in Ausarbeitung. Auf Wunsch der Opposition wurde der Beschluss auf den Herbst verschoben. Diese Verschiebung wurde vor allem von der ÖVP-Abgeordneten Korosec gefordert

"Offenbar beschäftigt sich ÖVP-Gemeinderätin Korosec sehr wenig mit dem Thema Altenpflege. Sonst dürften ihr die genannten Maßnahmen, die das Leben der betagten Menschen in den Pflegeheimen der Stadt Wien angenehm gestalten, nicht entgangen sein", sagt Klicka. Die VP-Politikerin werde offenbar immer nervöser, da ihr die Gründe ausgehen, die Pflege in Wien zu kritisieren. "Korosec soll besser konstruktiv an den geplanten Änderungen mitarbeiten, als durch dauernde Verunsicherungen politisches Kleingeld zu erzielen", erklärt SP-Gemeinderätin Klicka. (Schluss)

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