Ladenzeiten: SPÖ-Kärnten lehnt Ausweitung generell ab

Markut: Bundesregierung soll bei den Beraterhonoraren sparen und die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer endlich in Ruhe lassen

Klagenfurt (SP-KTN) - Die Kärntner Sozialdemokraten lehnen eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten entschieden ab. "Wir haben bereits in den vergangenen Monaten unmissverständlich klar gemacht, dass eine Ausweitung der Ladenöffnungszeiten für uns nicht in Frage kommt und der Sonntag für die Kärntner Sozialdemokratie unverrückbar ist", betont Klubobmann Karl Markut. Markut bezeichnet die von Grasser geforderte Ladenöffnung an Sonntagen ebenso wie die Feiertags-Diskussion als "Versuch von der völlig missglückten Pensionsharmonisierung abzulenken".

Die Vorschläge der Bundesregierung hinsichtlich einer Ausweitung der Ladenöffnung wertet der SP-Klubobmann als schweren Schlag gegen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie gegen die Kleinst-, Klein- und Mittelbetriebe in Kärnten. Die Vorschläge, die abwechselnd von Finanzminister Grasser und Wirtschaftsminister Bartenstein eingebracht werden, kommen laut SPÖ einer "Bankrotterklärung für das Familien-, und Vereinslebens in Kärnten" gleich, Markut: "Es ist für mich ein Skandal, dass diese Bundesregierung hunderttausende Euro für externe Berater zum Fenster hinauswirft und sich im gleichen Atemzug ständig neue Schikanen und Belastungen für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie die Familien einfallen lässt". (Schluss)

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