Pensionen: "Solidarität" nennt die Hintergründe für die gestörte Harmonie

ÖGB-Monatsmagazin listet Regierungsversäumnisse auf

Wien (ÖGB) - Die "Solidarität", das Monatsmagazin des ÖGB, listet in ihrer neuesten Ausgabe (Nr. 871, Juli-August 2004) die Hintergründe für den Ausstieg des ÖGB bei den Gesprächen zur Pensionsreform und die Ablehnung des Regierungs-vorschlags auf. Als Leitfaden durch den verwirrenden Begriffe-Dschungel gibt es dazu ein "Kleines Pensionslexikon". ++++

Für den ÖGB wurde auf ein ausreichendes Maßnahmenpaket für den Arbeitsmarkt ebenso wenige Rücksicht genommen wie auf Ersatzzeitenregelungen bei Arbeitslosigkeit, Krankheit, Bundesheer, Zivildienst und Kindererziehung. Weitere Knackpunkte waren die hohen Abschläge als Folge der Pensionsreform 2003 und der fehlende Pensionskorridor für Frauen. Das führte zu einem klaren "Nicht-genügend" für das Regierungskonzept, das in seinem Fundament für eine solide Pension als nicht stabil genug klassifiziert wurde.

Einige weitere Themen der Doppelnummer sind: - Studie: Bei Krankheit Kündigung

Die zunehmende Usance, gesundheitlich beeinträchtigte ArbeitnehmerInnen auf die Straße zu setzen.
- 50plus: Altes Eisen - heißes Eisen
Die Zukunft gehört den älteren Menschen. Die Wirtschaft hat es bloß noch nicht erkannt.

  • Billigkopien: Ramsch mit Marke Produktfälschungen nehmen zu - und schädigen die Wirtschaft.
  • Flugbegleiterinnen: Fliegendes Freiwild

Mit den Ticketpreisen rasseln offenbar auch die Manieren mancher Passagier in den Keller.
- Arbeitssucht: Die heimliche Droge
Ohne Tätigkeit geht es nicht. Aber immer mehr Menschen verwechseln ihren Beruf mit dem Leben.

ÖGB, 22. Juli
2004
Nr. 526

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