Donau soll eine zentrale europäische Verkehrsachse werden

Ergebnisse der zweitägigen Sitzung des Lenkungsausschusses des Korridor VII

Wien (OTS) - Anfang der Woche tagte im Wiener Rathaus der Lenkungsausschuss des Korridor VII - "Die Donau" unter Vorsitz des Korridor-Managers, Senatsrat Mag. Otto Schwetz (MD-A).

An der Sitzung hatten sich alle zehn Signatarstaaten des Memorandums of Understanding einschließlich aller großen internationalen Organisationen der Binnenschifffahrt sowie die Europäische Kommission, der Stabilitätspakt, die Vereinten Nationen und die Europäische Agentur für Wiederaufbau beteiligt.

Einhellige Meinung aller Sitzungsteilnehmer war, den Ausbau der Donau zur zentralen europäische Verkehrsachse als gemeinsames europäisches Anliegen zu sehen. Wenn eine Verlagerung des Straßenverkehrs auf die Schifffahrt eintreten soll, bedarf es ebenso einer Unterstützung der Europäischen Kommission wie für die übrigen Güterbeförderer. Eine Finanzierung von Ausbaumaßnahmen durch die Europäische Kommission erscheint daher genauso dringend geboten, wie die nationalen Regierungen aufgefordert sind, die Binnenschifffahrt langfristig zu fördern.****

Insbesondere bedarf es einer Harmonisierung der technischen Einrichtungen der Hafenanlagen und des Ausbaus der Häfen selbst als konkurrenzfähige Drehscheiben für einen raschen Warenumschlag sowie einer Attraktivierung der Anlegestellen für die Personenschifffahrt.

Gleichzeitig sind aber gerade bei der Schifffahrt als umweltschonendstes Verkehrsmittel den Fragen des Gewässerschutzes sowie allen Fragen im Zusammenhang mit dem weiteren Ausbau der Donau im Hinblick auf die Ökologie besondere Bedeutung beizumessen. Ein Umstand, dem der Korridormanager Schwetz in Hinkunft durch Beiziehung der NGO's, insbesondere der Donauschutzkommission, in den Lenkungsausschuss Rechnung tragen will. Die Staaten Niederlande, Tschechische Republik und Russische Föderation wurden als Beobachter in den Lenkungsausschuss aufgenommen.

"Gestärkt durch die Beschlüsse in der diesjährigen Sitzung, werde ich die berechtigten Anliegen der Anrainerstaaten und der Wirtschaft an die Europäische Kommission herantragen, um den Prozess zur Entwicklung der Donau als internationalen Verkehrsträger weiter voranzutreiben", schloss Schwetz die erfolgreiche Tagung ab. (Schluss) red

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