KÜHNEL:STEHEN VOLL HINTER AUFARBEITUNG DER VERGANGENHEIT

Entschädigungsfondsgesetz im Bundesrat

Wien, 22. Juli 2004 (ÖVP-PK) Der Bundesrat wird in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Frist zur Einreichung von Anträgen für die Entschädigung von Arisierungsopfern verlängern. Eigentlich ist die Frist mit 27. Jänner 2004 abgelaufen. Der heutige Beschluss soll einstimmig erfolgen. "Durch die Einstimmigkeit wird sichergestellt und ein Zeichen gesetzt, dass wir hinter dieser Aufarbeitung der Vergangenheit voll und ganz stehen", so ÖVP-Bundesrat Dr. Franz Eduard Kühnel, der vor allem dem anwesenden ehemaligen Staatssekretär Botschafter Dr. Ludwig Steiner dankte. ****

Kühnel erinnerte an den Hass, den es 1933 bis 1945 in Europa in höchstem Maße gegeben habe. Dieser habe sich gegenüber Andersdenkenden ausgedrückt und dazu geführt, dass Ausbeutung, Unrecht, Leid sowie psychische und physische Gewalt, Marter und Tod ausgebrochen seien. "Es ist wichtig, dass wir uns der Gräueltaten immer wieder erinnern, da so etwas nie wieder geschehen darf", so der Bundesrat abschließend.
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0002