ARBÖ: Wer mit ausgeborgtem Auto ins Ausland fährt, muss Vollmacht dabei haben

Wegen der vielen Autodiebstähle werden Autopapiere an den Grenzen strenger kontrolliert

Wien (OTS) - Um knapp 40 Prozent ist die Zahl der Autodiebstähle
im Vorjahr gestiegen, von 3.800 auf 5.300. Dieser rasante Anstieg hat Konsequenzen für alle Autofahrer, die ins Ausland reisen. "Weil nach Auskunft des Bundeskriminalamtes in letzter Zeit immer mehr gestohlene Fahrzeuge in osteuropäischen Ländern landen, wird sowohl an den Grenzen als auch in diesen Ländern selbst intensiv kontrolliert, ob der Zulassungsbesitzer mit dem Fahrer des Wagens übereinstimmt", informiert ARBÖ-Verkehrsjuristin Dr. Barbara Auracher-Jäger.

Kaum Probleme entstehen, solange zwar eine andere Person das Fahrzeug lenkt und der Zulassungsbesitzer im Wagen sitzt. Ist der Zulassungsbesitzer aber abwesend, wird sofort eine Fahndungsmeldung über Interpol ausgeschickt, ob dieses Fahrzeug als gestohlen gemeldet wurde. Dr. Auracher-Jäger: "So kann es passieren, dass Fahrer bis zu 4 Stunden an der Grenze festgehalten werden."

Der ARBÖ empfiehlt dringend allen, die mit ausgeborgtem Auto über die Grenze fahren, eine Vollmachts-Erklärung mitzuführen. "Eine Vollmacht kann zwar die lästige Fahndung nicht zu 100 Prozent verhindern, aber die Wahrscheinlichkeit wesentlich verringern. Der ARBÖ-Tipp: Je amtlicher die Vollmachtserklärung aussieht, desto besser die Aussichten auf ein rasches Weiterkommen."

Der ARBÖ hat ein passendes Formular ausgearbeitet und stellt es ARBÖ-Mitgliedern kostenlos zur Verfügung: in den 94 ARBÖ-Prüfzentren und im Generalsekretariat (Mariahilferstraße 180, 1150 Wien).

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