Bundesforste "hirschen" ins Museum der Moderne

Installation aus 500 Abwurfstangen krönt Panorama-Restaurant

Wien (OTS) - Die Stadt Salzburg wird ab dieser Woche um ein kulinarisches und architektonisches Highlight reicher. Bereits diese Woche eröffnet im neuen Museum der Moderne das Panorama-Restaurant "Mönchsberg 32". Die Krönung des Lokals ist eine weltweit einzigartige Licht-Installation aus 500 Hirschgeweihen. Das Rohmaterial - Abwurfstangen im Wert von rund 20.000 Euro sind ein Beitrag der Österreichischen Bundesforste (ÖBf).

"Lusterweibchen" nennt Star-Architekt Matteo Thun seine Lichtinstallation aus Hirschgeweihen, die sich durch den gesamten Raum zieht. Abwurfstangen heißen die Geweihhälften in der Jägersprache. Jeden Winter werfen die Hirsche ihr Geweih ab, das dann bis zum Frühjahr nachwächst. Die Tiere kommen bei diesem natürlichen Vorgang nicht zu Schaden. Die Abwurfstangen, die jetzt das Gourmet-Restaurant zieren, wurden über mehrere Jahre hinweg von Mitarbeitern der Österreichischen Bundesforste im Salzkammergut und im Mariazellerland gesammelt. Die spannende Kreation des Architekten ist für Bundesforste-Vorstand Thomas Uher "voll im Einklang mit unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Denn: Abwurfstangen sind ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff, der aber nur mehr selten genutzt wird. Matteo Thun ist es mit seiner Installation gelungen, diesem Material eine neue Bedeutung zu geben."

- Traditionelle Rohstoffe in modernster Verwendung -
Der ungewöhnlichen Bitte der Museumsdirektorin Agnes Husslein, einige hundert Abwurfstangen bereitzustellen, ist Thomas Uher gerne nachgekommen: "Hirschgeweih-Dekorationen würde man eher in einem Jagdstüberl als in einem der modernsten Restaurants Österreichs vermuten. Für uns ist gerade diese Verbindung eines traditionellen Naturmaterials mit moderner Kunst und Architektur besonders reizvoll. Schließlich arbeiten auch die Bundesforste nach modernsten Kriterien mit natürlichen Rohstoffen." Das Unternehmen leistet daher immer wieder Sachsponsoring für Kulturinstitutionen und ungewöhnliche Kunstaktionen. Partner sind dabei Theaterbühnen und Musikveranstalter genauso wie das Wiener Museumsquartier oder das Kindermuseum Zoom. Auch die Unternehmensleitung ist ein Beispiel für die Experimentierfreudigkeit und das Kunstinteresse der Bundesforste. Der größte Büro-Vollholzbau Österreichs ist das Ergebnis eines Architekturwettbewerbs, in seinem lichtdurchfluteten Atrium werden ausschließlich Werke zeitgenössischer Künstler präsentiert.

- Minimalistisches Design, gigantischer Ausblick -
Auch Architekt Matteo Thun ziehen Gegensätze an. Er gestaltete das Restaurant bewusst zurückhaltend und einfach. "Das Lusterweibchen aus 500 abgehängten Hirschgeweihen ist ein Kontrast zu dieser minimalistischen Einfachheit. Die Einrichtung folgt den Kriterien von optischer Leichtigkeit und einer schnelleren Erfassbarkeit des Raumes", so Thun.
Das Restaurant auf dem Mönchsberg ist zusätzlich mit einer Terrasse ausgestattet, die Platz für 200 Gäste bietet. Ein sensationeller Ausblick über die Salzburger Altstadt ist garantiert. Für das leibliche Wohl der Gäste sorgt Zwei-Hauben-Koch Sepp Schellhorn. Ob auch Hirschbraten auf der Speisekarte stehen wird, steht noch nicht fest.

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