VP-Rothauer: Wien darf nicht Schilda werden

Ohne zusätzliche Anbindung des Zentralbahnhofs an das U-Bahn-Netz ist ein verkehrspolitisches Chaos vorprogrammiert

Wien (22. Juli 2004) - „Bürgermeister Michael Häupl ist einmal mehr gefordert, zu handeln und dem Planungschaos rund um die Errichtung des Zentralbahnhofs ein Ende zu setzen“, so die ÖVP Wien Stadträtin Dr. Herlinde Rothauer zur laufenden Diskussion um die Trassenführung der U2. „Die vom Bürgermeister vorgestern angesprochene ‚komische Diskussion’ wäre nicht entstanden, hätte Stadtrat Rudolf Schicker eine zukunftsweisende Lösung vorgelegt. Eine ‚vernünftige Anbindung’ wie sie Häupl jetzt ankündigt kann aus Sicht der ÖVP Wien nur ein U2 Anschluss an den Zentralbahnhof sein“.

„Stadtrat Rudolf Schicker gibt Wien zur Zeit der Lächerlichkeit preis, statt von einer Weltstadt und Donaumetropole spricht man nun bereits vom zweiten Schilda. Nicht nur, dass aus vergangenen Fehlern – Stichwort fehlende Anbindung des Südbahnhofs an die U1 – nichts gelernt wurde, stellt die nun vorgestellte Variante in doppelter Hinsicht eine Fehlplanung dar. Wie von Verkehrsexperten dargelegt wurde, ist die U2 aufgrund der weit auseinander liegenden Stationen nicht geeignet, das Stadtentwicklungsgebiet rund um St. Marx zu erschließen. Auf der anderen Seite kommt auf die bereits jetzt frequenzstärkste Strecke im U-Bahn Netz eine zusätzliche Belastung zu, wenn der Zentralbahnhof seine gewünschte Drehscheibenfunktion tatsächlich erfüllen soll“, so die Stadträtin.

Rothauer abschließend: „Ich erwarte mir eine umgehende Planungskorrektur durch den Bürgermeister. Wortspenden alleine reichen nicht aus, es ist höchste Zeit zu handeln.“ (Schluss)

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