Fonds Gesundes Österreich: Wien bewegt sich

Bewegungsparcours am Wiener Rathausplatz

Wien (OTS) - Im Rahmen der Bewegungskampagne des Fonds Gesundes Österreich (FGÖ) und des Gesundheitsministeriums veranstaltet der Fonds Soziales Wien in Wien zehn Bewegungstage unter dem Motto "Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu tun" . Am Donnerstag, den 22. Juli 2004 findet am Rathausplatz der letzte Bewegungstag mit einem spielerischen und spannenden Bewegungsparcours statt.

Alle Wiener sind heute einmal mehr dazu aufgerufen, sich körperlich aktiv zu zeigen. Ein Bewegungsparcours mitten in der Stadt - am Wiener Rathausplatz - soll dazu animieren, einfache Bewegungsabläufe in unseren Stadtalltag zu integrieren. Von 15.00 bis 19.00 Uhr können die BesucherInnen bei sechs Bewegungsstationen erfahren, wie sie ohne viel Aufwand "bewegter" - und damit gesünder leben können.

Bewegung ist für den menschlichen Körper nicht nur aus biologischen Gründen notwendig, sondern auch eine wichtige Voraussetzung für ein umfassendes körperlich-seelisches Gleichgewicht. Fehlende körperliche Aktivität hingegen wird von der Weltgesundheitsorganisation WHO als einer der bedeutendsten Risikofaktoren in Hinblick auf die Entstehung von Herz-Kreislauferkrankungen eingestuft. "Herz-Kreislauferkrankungen zählen auch in Wien zur häufigsten Todesursache und zu einem der häufigsten Gründe für die Aufnahme in einem Spital", gibt Mag. Renate Brauner, Stadträtin für Gesundheit und Soziales, zu bedenken. Auch für Störungen des Bewegungsapparates - speziell des Rückens und der Wirbelsäule - ist Bewegungsmangel ein entscheidender Faktor. "Daher ist es uns ein besonderes Anliegen, so viele WienerInnen wie möglich zu mehr Bewegung und körperlicher Aktivität zu motivieren", erklärt Mag. Brauner.

Wien in Bewegung

"Durch die gute Kooperation mit dem Fond Gesundes Österreich waren wir in der Lage, mit Start der Bewegungskampagne in Wien ein innovatives Programm für die Bewegungstage in zehn Wiener Gemeindebezirken zu präsentieren. So wurde von unseren Experten ein eigener Bewegungsparcours entwickelt, der die vielfältigen Möglichkeiten, Bewegung in den Alltag einzubauen, veranschaulicht", betont Mag. Barbara Strunz, vom Fonds Soziales Wien. Dazu gibt es auch in Städten viele Gelegenheiten: so wird beim Bewegungsparcours von ausgebildeten TrainerInnen vorgezeigt, wie man beispielsweise Wartezeiten bei Haltestellen bewusst durch einfache Haltungsübungen aus der Ismakogie sinnvoll nutzen kann. Darüber hinaus wird auch eine Entschleunigungszone angeboten, welche die BesucherInnen zur Entspannung mittels diverser Übungen mit Hilfe von Windspielen und Teppichen anregt.

"Ziel ist es", so Eveline Truschner, Projektleiterin der Wiener Bewegungstage, "auf den Informationsplakaten der Stationen Tipps zu geben, wie die einzelnen Übungen in weiteren Situationen unseres Alltags durchgeführt werden können. Die Aktion soll Freude an der richtigen Bewegung vermitteln und zu gesundem Alltagsbewegungsverhalten motivieren."

FGÖ-Bewegungskampagne erreicht 40 Prozent der ÖsterreicherInnen

Möglichst viele ÖsterreicherInnen zu mehr Bewegung zu animieren, ist auch das Ziel der aktuellen Kampagne unter dem Motto "Es ist nie zu spät, den ersten Schritt zu tun", die der FGÖ in Kooperation mit dem Gesundheitsministerium durchführt. "Wir wollen mit der Kampagne vor allem jene rund 60 Prozent der Bevölkerung ansprechen, die noch selten oder nie körperlich aktiv sind. Aus diesem Grund haben wir auch in den einzelnen Bundesländern ein Budget für je zehn Bewegungstage zur Verfügung gestellt, die durch das "aks austria", dem Forum Österreichischer Gesundheitsarbeitskreise, im Zeitraum von April bis Juli 2004 umgesetzt werden.", erklärt Dennis Beck, Geschäftsführer des FGÖ. "Die Zusammenarbeit mit dem Fonds Soziales Wien, ermöglicht es uns, die Bevölkerung direkt zu aktiver Teilnahme anzuregen, denn die Schwellenangst der inaktiven Menschen ist besonders hoch," betont Mag. Eva Rohrer, Bewegungsexpertin beim FGÖ.

Mit der Bewegungskampagne und den regionalen Aktivitäten konnte der FGÖ gute Erfolge verbuchen: Eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts ISMA belegt, dass mit der Initiative rund 40 Prozent der ÖsterreicherInnen direkt erreicht werden konnten. Zehntausende ÖsterreicherInnen nahmen zudem bundesweit an den Bewegungstagen teil.

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