WIFI: Landertshammer weist Haider-Vorwürfe zurück

Kärntner Landeshauptmann soll kein politisches Kleingeld auf Kosten der Weiterbildung und der Lehrlinge wechseln

Wien (PWK507) - "Wenn der Kärntner Landeshauptmann glaubt, politisches Kleingeld wechseln zu müssen, dann sollte er es nicht auf Kosten der Lehrlinge und der Weiterbildung tun", weist WIFI-Österreich-Chef Michael Landertshammer die jüngste Kritik von Jörg Haider zurück. Das Arbeitsmarktservice schreibe Umschulungskurse für Arbeitslose aus. Als größter privater Aus- und Weiterbildner Österreichs nehme das WIFI wie andere Bildungsveranstalter daran teil und biete hier kaufmännisch kalkuliert sein Know-How an. Landertshammer: "Insgesamt machen diese Umschulungs- und Qualifikationskurse nur rund 10 Prozent des gesamten WIFI-Umsatzes aus." Und was die Lehrlinge betrifft, so hätten diese die Berufsschule positiv zu bestehen und ihre praktischen Kenntnisse in einer Lehrabschlussprüfung vor einer unabhängigen Kommission zu beweisen. Vorbereitungskurse für die Lehrabschlussprüfung gibt es ausschließlich auf freiwilliger Basis und werden in der Regel vom Ausbildungsbetrieb finanziert. Verpflichtende Kurse gibt es selbstverständlich keine. (RH)

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