Zivildienst: Darabos sieht "harten Weg" für Reformkommission

Darabos erwartet die Themen Dauer des Zivildiensts und Höhe des Verpflegungsgelds als "inhaltliche Knackpunkte"

Wien (SK) Nach der konstituierenden Sitzung des Präsidiums
der Zivildienst-Reformkommission sieht SPÖ-Bundesgeschäftsführer Norbert Darabos, der selbst Mitglied dieses Gremiums ist, noch "einen harten Weg bis zu einer gemeinsamen Lösung". Er bekräftigte die Bereitschaft der SPÖ, sich konstruktiv in die Verhandlungen einbringen. ****

Die erste Sitzung ist "in einem durchaus konstruktiven Klima" abgelaufen, berichtete Darabos Montag Nachmittag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. Er sieht dies auch als ein Verdienst von Fredy Mayer (Präsident des Roten Kreuzes), dem Vorsitzenden der Reformkommission. Dabei strich Darabos die Kompromissbereitschaft von Mayer hervor. Mayer hat wie die übrigen Mitglieder des Präsidiums dem Vorschlag von SPÖ und Grünen, einen Vertreter der Zivildiener in das Präsidium aufzunehmen, grundsätzlich zugestimmt.

Inhaltlich wurde in der ersten Sitzung noch nichts besprochen, so Darabos. Er geht aber davon aus, dass sich die Dauer des Zivildiensts und die Höhe des Verpflegungsgeldes als "inhaltliche Knackpunkte" erweisen werden. Die Haltung der SPÖ ist dabei klar: Der Zivildienst soll wie der Wehrdienst auf sechs Monate verkürzt werden, das Verpflegungsgeld der Zivildiener in der Höhe an jenes der Wehrdiener angeglichen werden. (Schluss) wf

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