Österreichischer Tierschutzverein zeigt Alpenzoo an: Bärin Martina leidet!!! Anzeige wegen Tierquälerei erstattet!!!

Wien/Innsbruck (OTS) - Der zwölfjährigen Bärin Martina, die aus dem deutschen Tierpark Suhl stammt und seit zwei Monaten im Alpenzoo Innsbruck mit den dort geborenen siebzehnjährigen Bären Fritz zusammengesperrt wurde, geht es sehr schlecht. Herzklopfend und keuchend ist sie dauernd auf der Flucht vor dem Bären Fritz. Man sieht ihr an, wie groß ihre Angst ist. Anfangs verließ das Tier nicht einmal ihre Höhle, nur mit Melonen, Äpfeln und Karotten ließ sie sich aus der Höhle locken. Und jetzt sind die Bären im Freigehege zusammengesperrt und stundenlang wird die arme Martina von ihrem männlichen Artgenossen gejagt.

Zoodirektor Michael Martys erwartet sich, dass sich die beiden zusammengewöhnen und vielleicht sogar zur Freude der Besucher ein Bärennachwuchs präsentieren werden. Ein Jahr lang soll der Versuch andauern. Bärin Martina war früher in ihrem Zwinger immer alleine und laut Zoologen des Österreichischen Tierschutzvereines ist das jetzige Leben für die Bärin zu stressig, aus Tierschutzgründen müsste man ihr sofort ein eigenes Gehege geben. Eine Befruchtung würde erst im Frühsommer des nächsten Jahres klappen. In freier Natur sind die Bärenfrau und der Bärenmann - vorausgesetzt sie sind sich sympatsich - auch nur zwei drei Tage zusammen, denn grundsätzlich sind die Bären Einzelgänger. Das Leid der Bärin blieb auch vielen Besuchern nicht verborgen.

Um das tierquälerische Schauspiel zu beenden, hat der Österreichische Tierschutzverein nunmehr Anzeige wegen Tierquälerei erstattet.

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