VP-Gerstl: Absurde Verkehrsplanung beim Zentralbahnhof

Alleingänge Schickers waren auch schon bisher wenig erfolgreich

Wien (VP-Klub) Wie die Vergangenheit zeigt, waren Verkehrsstadtrat Schickers Alleingänge bisher ein Garant für Fehlplanungen. Rossauer Lände, Masterplan, Hochhauskonzept sind nur einige Beispiele dafür", kritisiert ÖVP Wien Verkehrssprecher Wolfgang Gerstl anlässlich der heutigen Präsentation des Projekts Zentralbahnhof.

Auch wenn die SPÖ in Wien das absolute Sagen habe, so sei er, meint Gerstl, davon überzeugt, dass es auch in den Reihen der Sozialisten vernünftige Kräfte gebe, die Alleingänge des Verkehrsstadtrates in Zukunft unterbinden werden. Es sei absolut unverantwortlich, ja geradezu unsinnig, wenn rund um den Wiener Zentralbahnhof mit 20.000 Arbeitsplätzen und 13.000 Einwohnern zusätzlich gerechnet werde, aber von einer Verstärkung des öffentlichen Nahverkehrs nicht die Rede ist. "Das kann doch nicht die ernsthafte Annahme Schickers sein, hier mit einem U-Bahn Anschluss das Auslangen finden zu können", so Gerstl.

Für den Wiener ÖVP Verkehrssprecher ist auch eine Intervallverkürzung der S 80 unumgänglich. Die derzeitige 20 Minuten Intervall sei schon jetzt unzumutbar.
"Vielleicht ist es als erstes positives Zeichen zu sehen, dass Schicker die Präsentation des Projektes Zentralbahnhof allein seinen Beamten überlassen hat. Hat ein Umdenken in seinem Ressort vielleicht gar schon begonnen? Wünschenswert wäre es jedenfalls," so Gerstl abschließend.

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