Kogler: Prüfersuchen an RH-Moser zu ÖBB-Beraterkosten noch diese Woche

Nagelprobe - RH-Präsident kann Unabhängigkeit unter Beweis stellen

OTS (Wien) Noch diese Woche wird der Vorsitzende des RH-Ausschusses, Grün-Abgeordneter Werner Kogler, ein schriftliches Ersuchen an RH-Präsident Moser richten, in der Causa ÖBB-Beraterhonorare überprüfend aktiv zu werden. "Die Kostenexplosion auf 20 Mio. Euro ist horrend und ist aufklärungsbedürftig. Außerdem zeichnen sich die klassischen Auswüchse eines leidlich bekannten Beraterkosten-Sumpfes ab, wie wir sie aus anderen Bereichen seit Antritt der schwarzblauen Regierung kennen: Freunderlwirtschaft, mangelhafte Ausschreibung, überhöhte Kosten und fragwürdige Sachkompetenz", ergänzt Kogler.

"Die Beraterkostenexplosion der ÖBB ist eine erste Nagelprobe für den neuen RH-Präsidenten Moser. Gerade vor dem Hintergrund seiner beruflichen Vergangenheit bei HLAG und ÖBB kann Moser in diesem Fall seine vielbeschworene Unabhängigkeit bei Interessenskonflikten unter Beweis stellen und eine Überprüfung durch den Rechnungshof in Auftrag geben", so Kogler.

Kogler verweist auf die positive Erfahrung bei Prüfersuchen an den Rechnungshof seitens einzelner Abgeordneter, - auch jenseits des vorgegebene formalen Weges (20 Unterschriften von ParlamentarierInnen). Die Überprüfung des Kunsthistorischen Museums beispielsweise sei auf ein Prüfersuchen der stv. Klubobfrau der Grünen, Eva Glawischnig, zurückzuführen.

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