ÖVP-Hoch zu Zentralbahnhof Wien: Ohne U2-Anschluß ist das Projekt ein verkehrspolitischer Unsinn

Auswirkungen des geplanten Einkaufszentrums im Zentralbahnhof müssen geprüft werden

Wien (VP-Klub) "Die heutige Presseinformation habe leider viele entscheidende Fragen offen gelassen", so reagierte der gf. Parteiobmann der ÖVP-Favoriten, Alfred HOCH, auf eine Presseinformation zum Vorhaben des Baus des Wiener Zentralbahnhofes Wien am Gelände des Südbahnhofs. So wurde zum Beispiel die Farce um die Verlängerung der U2 nur am Rande erwähnt. Auch auf die Auswirkungen des geplanten großen und im Bahnhof integrierten Einkaufscenters auf die Fußgängerzone - vor allem auf das gerade im Bau befindliche Columbus-Center - wurde überhaupt nicht eingegangen.

Die ÖVP-Favoriten steht zu einem Zentralbahnhof am Südtirolerplatz, der die beiden Kopfbahnhöfe Süd- und Ostbahnhof ersetzen soll, so HOCH: "Wir legen aber Wert darauf, dass ein so großes und für den Bezirk wichtiges Projekt weitsichtig geplant und dann im Interesse der Wienerinnen und Wiener umgesetzt wird" . Es sei aber eine Farce, wenn seitens der SP-Stadtregierung nicht alles getan wird, damit dieser in Zukunft wichtigste Verkehrsknotenpunkt im Süden Wiens, auch optimal genutzt werden kann. "Das heißt für die Favoritner ÖVP, dass bei der Süd-Verlängerung der U2 eine Station direkt am Zentralbahnhof vorgesehen sein muß; davon würden an die 100.000 Menschen profitieren", so HOCH, "Alles andere ist städtebaulicher und verkehrspolitischer Wahnsinn."

Utl: Integriertes Einkaufszentrum muss positive Auswirkungen auf die Favoritner Fußgängerzone haben

Das geplante Einkaufszentrum im Areal des Zentralbahnhofs ist zu begrüßen, man muss aber eingehend prüfen, welche Auswirkungen das Zentrum auf die Betriebe in der Favoritenstraße und im besonderen auf das gerade im Bau befindliche Columbuscenter, ebenfalls ein Einkaufszentrum, hat. "Es hat nämlich keinen Sinn, wenn ein Einkaufszentrum dem defacto um die Ecke liegenden anderen die Kunden abwirbt, vielmehr muss man schon jetzt so planen, dass ein interessanter Branchemix die gesamte Fußgängerzone und letztendlichen einen ganzen Favoritner Bezirksteil belebt", so Hoch abschließend.

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