VSStÖ: Ausländische Studierende brauchen ihr Geld zurück

Die Universität Wien zögert bei der Rückerstattung der Studiengebühren an ausländische Studierende

Wien (SK) In einem Brief versprach die Universität Wien die Rückerstattung der Studiengebühren an ausländische Studierende bis Anfang Juni. Mehrere Anfragen bei der Universität haben ergeben, dass das Geld noch immer nicht ausbezahlt wurde. "Ausländische Studierende, die ohnehin ständig mit Existenzproblemen zu kämpfen haben, auf ihr Geld warten zu lassen, ist schlichtweg eine Frechheit", zeigt sich VSStÖ-Bundesvorsitzende Andrea Brunner Montag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ verärgert. "Studierende angeblich auf Grund eines 'technischen Gebrechens' in ihren finanziellen Ruin zu treiben, ist unmenschlich. Das Geld muss noch dieser Tage an die Studierenden zurückfließen", fordert Brunner. ****

Studierende, die nicht aus EWR-Staaten kommen, müssen doppelte Studiengebühren zahlen. Diejenigen aus Entwicklungs- und Reformländern hätten diese im Laufe des Semesters rückerstattet bekommen sollen. "Dass das Ministerium einige dieser Verträge aufgekündigt hat, womit viele ausländische Studierende ab Herbst ihr Geld nicht mehr zurückbekommen, ist eine Katastrophe. Dass die Universität jetzt das Geld für alle ausländischen Studierenden zurückhält, ist einfach nur Wahnsinn. Die Universitätsleitung muss sofort handeln und damit den Schaden, den sie bereits angerichtet hat, wenigstens klein halten", forderte Brunner abschließend. (Schluss) cs/mm

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