LSth. Egger: Ohne Kläranlagen keine sauberen Badegewässer

ARA Jahresbericht 2003 – Das Geld ist gut investiert

Bregenz (VLK) – "Vorarlbergs kommunale, regionale und betriebliche Kläranlagen leisten einen entscheidenden
Beitrag zur Sicherung der Gewässergüte." Das betont Wasserwirtschaftsreferent Landesstatthalter Dieter Egger, anlässlich der Präsentation des ARA-Jahresberichtes 2003.
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Für rund 380.000 Bewohner des Landes steht eine Kläranlagenkapazität von rund 1.500.000 Einwohnerwerten zur Verfügung. Diese Tatsache weist auf die intensive Wirtschaftstätigkeit speziell im Ballungsraum
Rheintal/Walgau hin. Egger: "Ohne Kläranlagen wären unsere Gewässer in weiten Bereichen des Landes in einem schlechten Zustand. Viele industrielle Produktionsstandorte mit
technisch unvermeidlichem Abwasseranfall würden in Frage
gestellt. Tagtäglich funktionierende und gut betreute
Kläranlagen sind das Rückgrat des aktiven Gewässerschutzes
in unserem Lande."

Als gutes Beispiel nennt der Wasserwirtschaftsreferent
die Bregenzerache. Egger: "Rund 15 Kläranlagen im
Bregenzerwald leiten biologisch gereinigte Abwässer direkt
oder indirekt in dieses Gewässer. Trotzdem können die
Bewohner entlang des Flusslaufes bedenkenlos dem
Badevergnügen fröhnen." Nicht zu vergessen ist laut Egger,
die Trinkwasserqualität des Bodensees, "ein gemeinsamer
Erfolg mit den deutschen und schweizer Nachbarn. Zudem ein eindrucksvoller Beweis der Leistungsfähigkeit moderner Biotechnologie in der Abwassertechnik." Der Ausbau und die Werterhaltung von Abwasseranlagen zu einem für die
Bürgerinnen und Bürger des Landes bezahlbaren Preis ist
laut Egger eine herausfordernde Aufgabe.

Der aktuelle ARA-Jahresbericht bietet einen guten
Überblick über das bis zum Jahr 2007 laufenden ARA-Modernisierungsprogramm. Gedruckte Exemplare sind ab
morgen, Dienstag, beim Landeswasserbauamt Bregenz zum Unkostenbeitrag von 20 Euro erhältlich. Der Jahresbericht
ist im Internet unter www.vorarlberg.at/landeswasserbauamt abrufbar.,nvl

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