Wiener ÖVP kritisiert Wiener Pensionsreform

Wien (OTS) - Als "halbherziges Nachziehen auf Kosten der Wiener Steuerzahler" bezeichneten die beiden VP-Mandatare StR. Dr. Johannes Hahn und Dr. Wolfgang Ulm die am 30. Juni beschlossene Wiener Beamtenpensionsreform im Rahmen eines Mediengespräches am Montag. Während die Regelung für den Bund vorsehe, dass bereits 2017 das Regelpensionsalter von 65 Jahren erreicht werde, begänne Wien damit erst 2009, was zur Folge habe, dass erst 2020 das Regelantrittsalter von 65 Jahren erreicht sein werde, monierte Hahn. Ebenfalls kritisch äußerten sich die beiden Politiker gegenüber bestehenden Bevorzugungen der Wiener Beamtenschaft, die etwa bei Organisationsänderungen und mangelnder adäquaten Ersatzstelle einen Pensionsantritt ohne Abschläge von 55 Jahren vorsehe. Ulm warnte, das diese Vorgehensweise Wiens sich bei den zukünftigen Finanzausgleichsverhandlungen negativ für Wien zubuche schlagen werde.

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