ESSO Austria GmbH - Schwerpunkte 2003

Wien (OTS) - Anlässlich der Generalversammlung der ESSO Austria GmbH am 19. Juli 2004 wurde auch der Geschäftsbericht 2003 vorgestellt.

2003 erwirtschaftete die ESSO Austria GmbH, einschließlich ihrer 100 Prozent Tochtergesellschaft Österreichische Fernwärmegesellschaft m.b.H. im Geschäftsjahr 2003 einen Jahresgewinn von 16,2 Millionen Euro, im Vergleich zu 10,1 Millionen im Geschäftsjahr 2002. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug 21,0 Millionen Euro. Der Cash-Flow aus dem Ergebnis betrug 22,1 Millionen Euro.

Im Berichtsjahr profitierte die österreichische Mineralölwirtschaft wie im Jahr davor von der Treibstoffpreisdifferenz zu den Nachbarländern, besonders Deutschland und Italien. Sowohl Touristen als auch der internationale LKW-Verkehr nützten zunehmend die günstigen Preise in Österreich, was sich positiv im Benzin- und Dieselverkauf niederschlug.

Die für 31.12.2003 geplante Umstellung auf "schwefelfreie" Treibstoffe ist rechtzeitig vor Jahresende 2003 durchgeführt worden. Bei der Umstellung auf die neue Qualität kam es zu keinerlei Problemen, da viele Tankstellen der ESSO, die aus unserer süddeutschen Raffinerie beliefert werden, schon über weite Strecken des Jahres 2003 mit Ware unter 10 ppm Schwefel versorgt wurden.

Konzernintern lag 2003 der Fokus auf der weiteren Vertiefung der globalen Ausrichtung der Konzernstruktur. Im Zuge der weltweiten Implementierung von regionalen Dienstleistungszentren wurde das österreichischen Customer Service Center Lubes, welches die Auftragsabwicklung des Schmierstoffgeschäftes durchführt, nach Hamburg verlagert.

Im Bezug auf die rechtliche Struktur der österreichischen ExxonMobil Gesellschaften kam es im Geschäftsjahr 2003 zu einer entscheidenden Veränderung. ExxonMobil Central Europe Holding GmbH hat im Berichtsjahr ihren Anteil an ESSO Austria GmbH an Mobil Oil Austria GmbH verkauft. Durch diesen Schritt wurde für die österreichischen ESSO und Mobil Gesellschaften eine einheitliche Konzernstruktur geschaffen.

Ausblick 2004

Für das laufende Jahr 2004 erwarten wir eine Verschlechterung der Margen im Tankstellengeschäft. Einerseits konnten weder die mit Jahresbeginn wirksame Mineralölsteuererhöhung noch die höheren Einstandspreise für schwefelfreie Ware zur Gänze über erhöhte Abgabepreise weitergegeben werden.

Andererseits zeigt sich, dass bei stark steigenden Preisen auf den internationalen Produktmärkten die notwendige Anpassung der inländischen Verkaufspreise deutlich verzögert erfolgt, wogegen, bedingt durch den intensiven Wettbewerb, bei Preissenkungen wesentlich zeitnaher reagiert wird.

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