Hotel im Palais Schwarzenberg: Investitionen in die Zukunft

Wien (OTS) - Die Verantwortlichen für das Palais Schwarzenberg haben weitreichende Schritte für die Zukunft des Hotel im Palais Schwarzenberg beschlossen.

Es läuft bereits ein höchst prominent besetzter Architektenwettbewerb, der umfassende und neue Lösungsansätze für das besondere Haus aufzeigen wird

Ab Jänner 2006 sollen dann die umfangreichen Umbau- und Modernisierungsarbeiten im Hotel starten, diese werden voraussichtlich 1 Jahr dauern.

Johannes von Schwarzenberg, Geschäftsführer des Hotels: "Ziel ist es, den Ansprüchen der Gäste noch besser gerecht zu werden und vor allem auch modernste Features, die in einem Luxushotel einfach Standard sein müssen, jedem Gast anbieten zu können. Barocker Charme alleine reicht nicht mehr, um im Mitbewerb zu bestehen."

Das Hotel im Palais Schwarzenberg will damit nicht nur der allgemeinen Krise im Tourismus begegnen, sondern sich vor allem auf einem auch von internationalen Hotelketten immer umkämpfteren Markt behaupten. Weitere Modernisierungen und Renovierungen sind dafür unbedingt notwendig - sonst kann dem Wettbewerbsdruck nicht standgehalten werden.

Modernisierung und Ausbau als Wachstumsimpuls

Ein Vergleich innerhalb der Branche bestätigt die Notwendigkeit der Modernisierung der bestehenden Zimmer, aber auch den Ausbau des Hauses insgesamt.

Während andere Luxushotels in Wien großteils über ein Angebot von weit über 100 Zimmern verfügen, gibt es derzeit im Hotel Palais Schwarzenberg nur 44 Zimmer.

Aus diesem Grund soll auch in einen Ausbau investiert und das bestehende Areal ausgedehnt werden, um neuen Hotelraum zu gewinnen. Dazu werden nun alle räumlichen und baulichen Ressourcen des weitläufigen Barockpalais mobilisiert, um ein zusätzliches Kontingent von zumindest 42 weiteren Zimmern bzw. Suiten verfügbar zu machen.

Mitarbeiter und Betriebsrat einbezogen

Am 14. Juli 2004 wurden der Betriebsrat und die knapp 100 Mitarbeiter des Hotel im Palais Schwarzenberg von der Geschäftsführung über die bevorstehenden Pläne umfangreich informiert.

Im Focus steht dabei neben dem Erhalt eines historisch wertvollen Palais natürlich der Ausbau und die Modernisierung des Hauses, die Arbeitsplätze sichern sollen und damit eine Investition in die Zukunft des gesamten Unternehmens bedeuten.

Die Geschichte des Palais als Hotelbetrieb

Der kunsthistorisch bedeutsame Barockbau wurde im frühen 18. Jahrhundert von Lukas von Hildebrandt und Bernhard Fischer von Erlach geschaffen.

Das Hotel im Palais Schwarzenberg ist eines der wenigen Wiener Palais, das sich noch in Familienbesitz befindet - das macht seinen unverwechselbaren Charakter aus.

Nach der Enteignung durch die Nazis im Jahre 1941 und der fast vollständigen Zerstörung durch Bombenangriffe am Ende des 2. Weltkrieges wurden enorme private Investitionen in den Wiederaufbau gesteckt.

In den 60er Jahren als Pension eröffnet, erfolgte bereits in den 70er Jahren der Umbau zum Luxushotel. Erneut umgestaltet wurde 1984 / 85 durch den international anerkannten Architekten Hermann Czech, dessen Arbeit mit dem Architekturpreis der Stadt Wien gewürdigt wurde.

Seit 1990 folgten weitere dringende und kontinuierliche Renovierungs- und Instandhaltungsarbeiten an den Fassaden, in den Palaisräumen und im Park sowie die Adaptierung des zum Park gelegenen Seitentraktes als Designersuiten (gestaltet von Prof. Paolo Piva).

Johannes von Schwarzenberg, Geschäftsführer: "Das Palais ist seit der Errichtung Ende des 17. Jahrhunderts in Familienbesitz. Das macht auch einen Großteil des besonderen Charmes des Hotels aus. Wir möchten diese Tradition weiterführen, aber natürlich auch modernsten Anforderungen unserer Zeit gerecht werden - das Feuer bewahren, nicht die Asche anbeten. Also müssen wir das Haus auch für diese Anforderungen rüsten, um es lebendig (er)halten zu können!"

Informationen im Internet: http://www.palais-schwarzenberg.com

Rückfragen & Kontakt:

Mag. Petra Tischler, Ecker & Partner GmbH
Tel.: 0043 (0)1 599 32 37; Fax: 0043 (0)1 599 32-30
p.tischler@eup.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF0004