Bausparen fördert Eigentumsbildung und Wohlstand

417.060 Neueröffnungen im ersten Halbjahr 2004 zeigen große Beliebtheit. Fast 1,1 Mio. Euro Finanzierungsleistung zeigen Trendwende bei Bausparfinanzierung

Wien (OTS) - Eine Gesellschaft mit einer breiten Mittelschicht, in der das Vermögen und Eigentum unter möglichst vielen aufgeteilt ist, erweist sich meist als besonders stabil. Das Bausparsystem ist neben der Wohnbauförderung seit vielen Jahrzehnten eines der bewährtesten Instrumente für die Eigentumsbildung im Wohnbau und damit auch für die Wohlstandssicherung der Gesellschaft.

Darüber hinaus baut das Bausparsystem auf der Solidarleistung jedes einzelnen Bausparers auf und kommt letztlich wieder allen gemeinsam zugute.

Neben dieser sozialen Funktion leistet das Bausparsystem aber auch einen unverzichtbaren volkswirtschaftlichen Beitrag für die Gesellschaft. Denn über das Bausparsystem fließt in etwa das 15fache dessen, was der Staat an Bausparprämie investiert, als Steuern und Abgaben in den Staatshaushalt zurück.

"Bausparen ist aber nicht nur wirtschafts- und gesellschaftspolitisch äußerst wirksam, es ist schlicht und einfach auch in allen Schichten und Altersklassen der Gesellschaft äußerst beliebt", so Dr. Josef Schmidinger, Generaldirektor der s Bausparkasse und seit 15. Juli auch Vorsitzender des Arbeitsforum österreichischer Bausparkassen. Im ersten Halbjahr 2004 wurden bei allen fünf Bausparkassen Österreichs (Allgemeine Bausparkasse; Bausparkasse Wüstenrot; LBA Landesbausparkasse; Raiffeisen Bausparkasse; s Bausparkasse) gemeinsam 417.060 Bausparverträge neu eröffnet (1-6/2003: 416.718). Damit konnte das ausgezeichnete Vorjahresniveau komfortabel gehalten werden. "Bedenkt man, dass das 2. Halbjahr erfahrungsgemäß stärker ist, dann ist hier noch einiges möglich", so Schmidinger.

Sehr erfreulich entwickelten sich für die Bausparinstitute die Bauspareinlagen: Per Ende Juni 2004 verfügen sie gemeinsam über 17.177 Mio. Euro, was einem Plus von 3,4 % entspricht.

Auch die Zahl der Konten erhöhte sich bis zur Jahresmitte um 87.808 (+1,74 %) auf insgesamt 5.139.598. Damit verfügen nahezu zwei Drittel aller Österreicherinnen und Österreicher über einen Bausparvertrag.

Wohnbaufinanzierungen

Im Wohnbaufinanzierungsgeschäft können sich die fünf österreichischen Bausparkassen über einen klaren Aufwärtstrend freuen: Mit einer Finanzierungsleistung von insgesamt 1.081,5 Mio. Euro konnten die Institute nach den ersten sechs Monaten des Jahres eine Steigerung gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 21,55 % erzielen. Hier zeigt sich auch eine deutliche Steigerung innerhalb der ersten beiden Jahresquartale: Im ersten Quartal 2004 lag die Finanzierungsleistung bei 461 Mio. Euro, in den darauf folgenden drei Monaten schon bei 620,5 Mio. Euro.

Der gemeinsame Ausleihungsbestand weist im ersten Halbjahr 2004 mit insgesamt 13.116,3 Mio. Euro noch ein leichtes Minus von 2,0 % gegenüber dem Vorjahr auf (1-6/2003: 13.387,4 Mio. Euro), allerdings zeigt sich auch hier ein Aufwärtstrend. Die Steigerung gegenüber dem ersten Quartal des Jahres (13.076 Mio. Euro) beträgt +1,7 %.

"Diese Halbjahresergebnisse verdeutlichen das Vertrauen der Österreicherinnen und Österreicher in das Bausparsystem und geben den österreichischen Bausparkassen berechtigte Hoffnung auf gute Gesamtergebnisse am Ende des Jahres", zeigt sich der Vorsitzende des Arbeitsforums österreichischer Bausparkassen, Dr. Josef Schmidinger, optimistisch.

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