Unerwünschte Nebenwirkungen von Kosmetika: Projekt verlängert

VKI sammelt weiter Erfahrungsberichte von Betroffenen

Wien (OTS) - Das Experten-Komitee Kosmetik des Europarates hat
eine Pilotstudie initiiert, das sich mit einem eigenen Meldesystem zur Erfassung von unerwünschten Wirkungen kosmetischer Mittel ("Cosmetovigilance") befasst. Das Projekt wurde bereits im Jänner 2004 gestartet, jetzt wurde es verlängert. Verbraucher, die negative Erfahrungen mit Mitteln zur Körper- oder Schönheitspflege gemacht haben, können dies noch bis Dezember dem Verein für Konsumenteninformation (VKI) bekannt geben. Im Februar 2005 werden dann die Ergebnisse präsentiert.

Koordination und Leitung der internationalen Studie hat die österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit (AGES) übernommen. Neben dem VKI nehmen auch Vertreter von Hautärzten, der Industrie sowie des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen an diesem Projekt teil. Die gesammelten Daten werden an die Leitung der Arbeitsgruppe weitergeleitet und ausgewertet. Anschließend werden die Daten aller teilnehmenden Länder innerhalb des Europarates zusammengefasst und weitere Schritte überlegt. Ziel ist es herauszufinden, ob und in wieweit ein eigenes "Cosmetovigilance-System" notwendig ist.

Wer an der Studie teilnehmen möchte, kann ein Meldeblatt entweder unter www.konsument.at ("Gesundheit + Kosmetik") downloaden oder schriftlich beim VKI, zH Ing. Herbert Sedy, Linke Wienzeile 18, 1060 anfordern. Der VKI macht darauf aufmerksam, dass die Datenschutzbestimmungen selbstverständlich eingehalten werden.

VKI-Hinweis: Bei Nebenwirkungen mit Kosmetika am besten immer einen Hautarzt konsultieren und die Ursache abklären lassen.

Rückfragen & Kontakt:

VKI-Technik 2
Ing. Herbert Sedy
Tel.: 01/588 77 - 275

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