4th Vienna International Summer University (VISU) startet am 19. Juli 2004

Öffentlicher Vortrag von Helen Longino "Philosophy of Science after the Social Turn"

Wien (OTS) - Von 19. - 30. Juli 2004 findet die vierte "Vienna International Summer University/Scientific World Conceptions" (VISU/SWC) statt. Die Veranstaltung, die gemeinsam von der Universität Wien und dem Institut Wiener Kreis organisiert wird, steht unter dem Generalthema "The Quest for Objectivity" und widmet sich dem Problem der Objektivität in den Disziplinen Philosophie, Biologie und Sozialwissenschaften. Als Hauptvortragende konnten John Beatty (University of British Columbia), Michael Friedman (Stanford University) und Helen Longino (University of Minnesota) gewonnen werden.

VISU wendet sich vorwiegend an graduierte und postgraduierte Studierende und an junge WissenschafterInnen aus unterschiedlichen Fachbereichen. Ziel ist es, das Interesse nach Erweiterung der wissenschaftlichen Kenntnisse durch ein sowohl transdisziplinäres als auch einzelwissenschaftlich fundiertes Programm abzudecken. An der heurigen Sommer School nehmen 27 Personen (davon 18 aus den USA) aus sieben Ländern (USA, Belgien, Italien, Türkei, Kanada, Mexiko, Österreich) teil.

Öffentlicher Vortrag von Helen Longino "Philosophy of Science after the Social Turn"

12. Wiener Kreis Vorlesung: Helen E. Longino, "Philosophy of Science after the Social Turn"

Dienstag, 20. Juli 2004, 18.00 Uhr, Kapelle (1090 Wien, Alser Straße 4, Universitätscampus, Hof 1, Institut für Ethik und Recht in der Medizin)

Ausgehend vom Verhältnis von wissenschaftlichem und sozialem Wissen stellt Longino das von Philip Kitcher in seinem Buch "Science, Truth and Democracy" beschriebene Modell ihrem eigenen, in ihrer jüngsten Publikation "The Fate of Knowledge" vorgestellten Ansatz gegenüber. Dabei geht es u.a. um Fragen wie: Welche Wechselwirkung zwischen Wissenschaft und Gesellschaft wird von diesen Modellen unterstützt? Auf welche Weise unterscheiden sich die Auffassungen von wissenschaftlicher Erkenntnis, die sie ausdrücken? Wie erweitern diese Modelle den Bereich philosophischer Untersuchungen über die Wissenschaft?

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Dr. Gloria Sultano
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