Schierhuber: Durao Barroso bekräftigt Festhalten an beschlossener Agrarreform

Schierhuber begrüßt Zeichen der Verlässlichkeit und Stabilität

Brüssel, 15. Juli 2004 (ÖVP-PK) "Es ist gut, dass sich der designierte Kommissionspräsident Jose Manuel Durao Barroso klar gegen ein Aufschnüren der fertig ausgehandelten EU-Agrarreform ausgesprochen hat. Ein Festhalten an einmal ausverhandelten Beschlüssen, einschließlich des für die Gemeinsame Agrarpolitik verhandelten Finanzrahmens, ist gerade für die Bauern von existenzieller Wichtigkeit, um Planungssicherheit zu haben. Wir Bauern brauchen Sicherheit und Verlässlichkeit", sagte heute, Donnerstag, die österreichische Europaparlamentarierin Agnes Schierhuber. Der designierte Kommissionspräsident hatte gestern im Rahmen einer Anhörung vor der EVP-ED Fraktion im Europäischen Parlament seine Unterstützung für die Reform der Europäischen Agrarpolitik und für ein Festhalten an den gefassten Bestimmungen deutlich gemacht. "Ich freue mich über dieses Verständnis für die Anliegen der Landwirtschaft, das aus den Aussagen Barrosos klar wird", sagte Schierhuber. ****

Die Europäische Landwirtschaft - und mit ihr die Bäuerinnen und Bauern in Österreich - stünden ohnedies vor nicht gerade einfachen Zeiten. "Die Herausforderungen für unsere Bauern werden größer, sowohl durch die Erweiterung als auch durch in Aussicht gestellte weitere Reformschritte in einzelnen Sektoren", unterstrich Schierhuber. Alleine die in diesen Tagen von der Kommission beschlossene Reform der Gemeinsamen Zuckermarktordnung sei eine der größten Herausforderungen für die heimische Agrarwirtschaft. "Diese Vorschläge bedürfen einer intensiven Diskussion und Überarbeitung. Ich bin aber zuversichtlich, dass wir auch diese Herausforderungen gut meistern werden. Gerade deshalb ist es gut, wenn vom designierten Kommissionspräsidenten nicht noch zusätzlich Unsicherheit geschürt, sondern ein Zeichen der Verlässlichkeit und der Stabilität ausgesandt wird", sagte Schierhuber abschließend.

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