Steffi Graf zieht in die "Tennis Hall of Fame" ein

Hamburg (OTS) - Steffi Graf hat in ihrem Leben alles erreicht,
wovon andere nur träumen können. Im Tennis war sie jahrelang die Nummer Eins, privat schwebt sie mit Andre Agassi und ihren zwei Kindern auf Wolke Sieben, und ihr soziales Engagement wird allgemein anerkannt. Nun hat sie einen weiteren Höhepunkt in ihrem Leben erreicht. In Newport, Rhode Island, wurde sie in der letzten Woche in die "International Tennis Hall of Fame" aufgenommen. Andre Agassi hielt die Laudatio und musste dabei mit den Tränen kämpfen. Angelika Otto, Redakteurin der Zeitschrift Gala, schildert, was Agassi sagte und wie er es sagte:

O-Ton 22 sec "Es war eine sehr emotionale Rede. Er hat gesagt, dass die Worte erst erfunden werden müssten, die beschreiben können, was er für sie empfindet. Dass sie sehr viel Licht in sein Leben gebracht habe, dass sie eine Würde in sein Leben gebracht habe, wie kein anderer Mensch zuvor, und hat sie dann dem Publikum vorgestellt mit den Worten: 'Ich stelle Ihnen den wundervollsten Menschen vor, den ich kenne'. Also, so emotional hat man Andre Agassi eigentlich noch nie erlebt wie an diesem Event. Es war sehr bewegend."

Auch Steffi Graf bekam feuchte Augen, als sie ihre Rede hielt, in der sie unter anderem von ihrem Heimweh nach Deutschland sprach. Sie dankte ihrer Familie, aber auch dem Menschen, der ihr damals Mut gemacht hat, die Beziehung zu Andre Agassi zu wagen:

O-Ton 22 sec "Sie hat sich bei ihren Trainern bedankt, zum Beispiel auch beim Heinz Günthardt, der sie früher lange betreut hat, und hat gesagt, er sei derjenige, der privat auch ein Mentor war, und der ihr auch damals geraten habe, ihrem Herzen und damit auch Andre zu folgen. Dass sie ab und an noch Heimweh nach Deutschland hat natürlich und ihre Freunde vermisst, oder so einfache Sachen wie den Metzger um die Ecke oder das gesunde Vollkornbrot. Sie ist aber immer wieder in Deutschland, hat sie erzählt, wir werden sie hier schon öfter mal sehen, denke ich."

Mit der Gala sprach Steffi Graf am Rande der Ehrung auch über ihr soziales Engagement. Obwohl sie wenig Zeit hat, möchte sie sich auch weiterhin für andere Menschen einsetzen:

O-Ton 23 sec "Ich denke, das ist ihr sehr wichtig, sich da zu engagieren und die Zeit nimmt sie sich auch, das sagt sie auch immer wieder im Interview. Sie hat ja ihre eigene Stiftung 'Children for Tomorrow', die sich für traumatisierte Kinder stark macht, da sind Projekte in Hamburg, im Kosovo, in Moçambique und in Kapstadt. Demnächst plant sie weitere Projekte, zum Beispiel im Nahen Osten. Und sie ist natürlich noch Botschafterin für den World Wildlife Fund. Das liegt ihr sehr am Herzen, da ist sie ein sehr engagierter Mensch."

Steffis Sohn Jaden Gil scheint in die Fußstapfen seiner berühmten Mutter treten zu wollen. Zumindest kann der Dreikäsehoch einen Tennisschläger schon ganz gut halten. Und seine Kondition ist fast so gut wie die der Mutter, verriet Steffi mit einem Augenzwinkern.

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ots-Originaltext: Gala

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